Drei Behörden mit einem Ziel – Sensibilisierung für Legal Highs

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Karl-Ernst-Gymnasium Amorbach

Amorbach
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Strafrechtliche Konsequenzen des Drogenkonsums
Die strafrechtlichen Konsequenzen des Drogenkonsums wurden anschaulich dargestellt.
Foto: KEG_Amorbach
Spielerischer Überblick
Mit dem ?Suchtsack? erhielten die Jugendlichen einen ?spielerischen? Überblick zu Suchterscheinungen.
Foto: KEG_Amorbach
Amorbach. Flash·back, /ˈflɛʃbɛk,ˈflæʃbæk/ Substantiv, maskulin oder Neutrum [der] … durch Konditionierung bedingter Rauschzustand wie nach der Einnahme von Drogen, ohne dass eine Einnahme von Drogen erfolgt In Kooperation mit der Suchtpräventionsstelle des ...
Amorbach. Flash·back, /ˈflɛʃbɛk,ˈflæʃbæk/ Substantiv, maskulin oder Neutrum [der] … durch Konditionierung bedingter Rauschzustand wie nach der Einnahme von Drogen, ohne dass eine Einnahme von Drogen erfolgt

In Kooperation mit der Suchtpräventionsstelle des Landratsamts Miltenberg, der Psychosozialen Beratungsstelle der Caritas Miltenberg sowie der Polizei fand am Donnerstag, 21.7.22, an einem Vormittag für die 7. Jahrgangsstufe des Karl-Ernst-Gymnasiums erstmalig „Flashback“ - ein bayernweit existierendes Drogenpräventionsprojekt - statt.
Bereit stand für die Schüler ein Parcours mit vier Stationen zum Thema „Cannabis und Legal Highs“. Zum Einstieg reflektierten die Jugendlichen mit der Abfragekarte „Check dein Wissen“ anonym ihre Kenntnisse über bzw. Erfahrungen mit Drogen. Die Experten an den einzelnen Stationen verschafften anschließend den in Gruppen agierenden und rotierenden Schülern Zugänge aus ganz verschiedenen Perspektiven: Erarbeitet wurden z. B. die psychosozialen Faktoren von Süchten und es wurden mögliche Maßnahmen bei einem medizinischen Drogennotfall aufgezeigt. Die Polizeibeamten informierten sehr anschaulich über die nicht zu unterschätzenden strafrechtlichen Konsequenzen des Drogenkonsums, thematisierten aber auch die diskutierte Legalisierung von Cannabis. An weiteren Stationen wurden die Stufen der Suchtentwicklung und Konsummuster beleuchtet. Deutlich wurde hier, dass der Übergang vom Ausprobieren über den Konsum zur Sucht fließend ist. An jeder Station profitierten die Schüler von den Erfahrungen der Fachkräfte im Umgang mit „echten“ Suchtproblemen, hatten stets die Möglichkeit Fragen zu stellen und wurden so für die Gefahren von Cannabis und Legal Highs sensibilisiert.
Alles in allem ein gelungenes Projekt, das gerade in dieser Altersstufe frühzeitig den Flashback verhindern kann.
Nicole Billinger, Silvia Fleckenstein
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