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Nach den Sommerferien wieder Training in den Hallen möglich

Karatetraining unter Hygieneauflagen
TSV-Lohr-Karate
Donnerstag, 24. 09. 2020 - 15:56 Uhr

Glücklich über die aktuellen Corona-Lockerungen im Breitensport ist sicherlich nicht nur der Abteilungsleiter und Jugendtrainer der Karateabteilung des TSV Lohr e.V. Frank Heim. Ab den Sommerferien dürfen die Karateka unter bestimmten Hygieneauflagen wieder die Räume des TSV-Heims und der Spessarttorhalle in Lohr benutzen. Zum einen dürfen - je nach Größe des Raumes - nur eine bestimmte Anzahl an Sportler gemeinsam trainieren. Zum anderen wird im Erwachsenen-Zweikampf nur in festen Kontakt-Gruppen gekämpft. Das Kontakttraining der Kinder wird noch bis auf weiteres noch ausgesetzt. Zudem gibt es ein Lüftungskonzept. Die Sportler treffen sich mit Mund-Nasen-Schutz an bestimmten Sammelstellen, um dann im Abstand gemeinsam die Sporthalle zu betreten. Die Duschen und Umkleiden dürfen noch nicht benutz werden. Nach dem Training muss die Sportstelle möglichst schnell verlassen werden. „Ja, es ist umständlich, aber es funktioniert!“, sagt Heim. „Wir sind bis jetzt ganz gut durch die Corona-Krise gekommen und haben uns immer wieder flexibel an die Gegebenheiten angepasst“, erklärt der Abteilungsleiter weiter.
Als im März das Training auf Grund der steigenden Infektionszahlen untersagt wurde, dauerte es nicht lange, bis die Karateabteilung ein Online-Training per Livestream und What‘s App anbot. Frank Heim ging es dabei besonders um die Jugendlichen: „Durch Homeschooling sind schon genug Tages- und Wochenstrukturen weggefallen. Wir wollten unseren Schützlingen die Möglichkeit eines regelmäßigen Trainings geben und Ansprechpartner bleiben!“ Das hat prima funktioniert: Viele der nicht nur jungen Karateka nahmen die Möglichkeit des Online-Trainings an, nutzen die Gelegenheit individuelle „Hausaufgaben“ einzuüben und dem Trainer als Video zu schicken, um dann ein Feedback zu bekommen. Als ab Mai unter strengen Auflagen das Training wieder im Freien erlaubt war, waren Frank Heim und seine Trainerkollegen jede Woche zwei Mal auf dem Sportplatz vor dem TSV-Heim anzutreffen, um möglichst vielen Karateka ein persönliches Karatetraining in Kleingruppen zu ermöglichen.
„Im Winter wäre es schwierig geworden“, bemerkt Frank Heim nachdenklich. Das schweißtreibende Training kann schwerlich bei Temperaturen unter 10 Grad durchgeführt werden. „Umso besser, dass wir jetzt wieder in die Hallen dürfen!“

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