Urlaubswoche der Paddler - rund um die Riegelspitze - „Spitze war’s“

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Kanusport

Klingenberg a.Main
2 Min.

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Paddlertreff
Fertig machen zum Einsteigen ins Boot
Foto: Claudia Rohe
Abendliche Vorbesprechung der Tour
Abendliche Vorbesprechung der Tour - Tourleiter Bezirkswanderwart Edgar König
Foto: Claudia Rohe
Paddler treffen sich in Sanssouci
Paddler treffen sich in Sanssouci
Foto: Claudia Rohe
Paddlertreff
Paddelurlaub an der Potsdamer Seenplatte
Foto: Claudia Rohe
Paddlertreff
Paddlertreff auf der Potsdamer Seeplatte
Foto: Claudia Rohe
Kanu Unterfranken. Ein glückliches Händchen, nicht nur beim Auswählen des Standortes, bewies wieder einmal der unterfränkische Bezirkswanderwart, Edgar König, der die jährlich stattfindende Paddelwoche perfekt organisiert hatte...
Kanu Unterfranken. Ein glückliches Händchen, nicht nur beim Auswählen des Standortes, bewies wieder einmal der unterfränkische Bezirkswanderwart, Edgar König, der die jährlich stattfindende Paddelwoche perfekt organisiert hatte. Als Dank überreichte ihm S. Patzelt, Bezirksvorsitzende, am Ende der Veranstaltung im Namen der Teilnehmer ein von einem Paddler aus Rindenholz geschnitztes Kajak incl. eines Gutscheins.Die energiefressenden, auf 4 Rädern rollenden, fahrbaren Unterkunfts- und Fortbewegungsmittel durften sich für die nächsten 8 Tage auf dem nur für unsere Teilnehmer reservierten Areal des Campingplatzes Riegelspitze auf der Halbinsel Werder (Havel) von der teilweise über 500 km langen Anreise „ausruhen“. In 39 ausschließlich mit Muskelkraft fortzubewegenden Booten starteten die 52 aus dem süddeutschen Raum angereisten Kanuten zusammen mit einem langjährigen, niederländischen Kanufreund ihre Tagestouren. Alle angrenzenden Wasserlandschaften, wie Petzinsee, Großer und Kleiner Zernsee, Templiner, Glindower und auch der Schwielowsee wurden von der Einstiegstelle am Schwielowsee direkt vom Quartier aus erkundet. Die Natur zeigte sich im hochsommerlichen Gewand, aber trotz anhaltender Trockenheit hatten die Bootsfahrer immer genügend Wasser unter dem Kiel. Die Ruhe und Beschaulichkeit der Flora und Fauna im, am und unter dem Nass konnten die Paddler genießen, da die Motorboote ihre Geschwindigkeit auf max. 10 km/h beschränken mussten oder gar ein Durchfahrtverbot hatten. Bei der jeweiligen Abendvorbesprechung stellte König die Touren für den nächsten Tag vor, wobei jeder für sich je nach Kondition, Wind und Wellenverhältnisse entscheiden durfte, welcher Gruppe er sich anschließen möchte: die „Km-Schrubber“ verbuchten täglich zwischen 20 und 28 km Paddelleistung während die „Genusspaddler“ 10 bis 15 km in ihr Fahrtenbuch eintragen konnten. Aber jede Sonnenseite hat auch ihre Schatten! Wenn die Lufttemperatur hochklettert und die Lust zum Sprung ins flüssige Element im greifbaren Paddelschlagbereich wächst, verhinderte der unübersehbare Blaualgenbewuchs jede Badefreude der sich nach Abkühlung sehnenden Sportsfreunde. Auch der geplante Praxisteil des angebotenen Sicherheitstrainings fiel dem grünen „Wasserglibber“ zum Opfer. Schade! Der "paddelfreie" Tag wurde als „Kulturtag“ genutzt und "soweit uns die Füße trugen" war bei der Stadtbesichtigung in Potsdam, aber vor allem rund um und in „Sanssouci“ (franz. „ohne Sorge“), das den preußischen Königen als Sommersitz diente, die Beinmuskulatur gefragt. Das Lustschluss Friedrich des Großen mit seinen prachtvollen Gartenanlagen verzaubert bis heute und ließ die Paddler „sorglos“ den Tag genießen. Eine von Edgar vorgebuchte Schlossführung mit Audioguide frischte das Geschichtswissen auf. Das harmonische Mit- und Füreinander fand seinen Höhepunkt am letzten Tag beim obligatorischen Abschiedsessen. Claudia Rohe, Bezirksreferentin Öffentlichkeitsarbeit, hielt die Laudatio und dankte im Namen aller.
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