Samstag, 21.09.2019

Pappbootrennen auf dem Main

N.Kirchner
Montag, 26. 06. 2017 - 21:41 Uhr

Vergangenen Samstag veranstaltete der Kanuclub Wertheim wieder sein Pappbootrennen. Im Rahmen des Sommerfest des Vereins fanden sich wieder Mutige zusammen, die einmal im Jahr ihre stabilen Kanus gegen selbstgebaute Boote aus Pappe tauschen wollten...

Vergangenen Samstag veranstaltete der Kanuclub Wertheim wieder sein Pappbootrennen. Im Rahmen des Sommerfest des Vereins fanden sich wieder Mutige zusammen, die einmal im Jahr ihre stabilen Kanus gegen selbstgebaute Boote aus Pappe tauschen wollten. Als Baumaterial ist nur Pappe und Paketklebeband zugelassen, Sieger ist, wer in seinem Boot als erster die Strecke bis zur Wendeboje und wieder zurück übersteht. Das Teilnehmerfeld war wieder breit gefächert, Jugendabteilung, Erwachsene und Senioren schickten jeweils mehrere Pappkapitäne an den Start. Der Favorit der Erwachsenen, Albert Schwab war dieses Jahr leider glücklos, seine Konstruktion trug ihn nicht nennenswert weit vom Start weg. Doch er war ein guter Verlierer, die Zuschauer waren überzeugt, das er noch lächelte als sein Kopf bereits unter Wasser war. Ähnlich erging es dem Vorjahressieger Christoph Benz. Mit seiner Mannschaft hatte er eine Art Segelfloss gebaut, das jedoch gegen Strömung und Wind nicht in die vorgegebene Richtung zu bewegen war. Das Team wurde samt Material Flussabwärts von den Helfern geborgen. Die älteste Teilnehmerin, Frieda Bauer, legte immerhin etwa ein Viertel der Distanz zurück bevor sie mit massivem Wassereinbruch zu kämpfen hatte, konnte aber noch ohne Hilfe eines Rettungsbootes zurück zum Start und Ziel paddeln. Sieger war der jüngste Teilnehmer, Tim Gegenwart. Sein Boot war schnittig und stabil gebaut, es trug ihn flott und sicher als einzigen über die komplette vorgegebene Strecke. Bei den anderen Teilnehmern war nicht immer ganz ersichtlich ob der Wille zum Sieg überhaupt vorhanden war, oder ob sie nicht einfach nur in der Nähe des Starts zur Freude der Zuschauer untergehen wollten. Bereits zum fünften mal hat Jugendwart Robin Schneider nun diesen spassigen Wettbewerb organisiert, mit dem er und der Verein in der Vergangenheit Preisträger beim „Sportjugend Förderpreis“ und „Lotto Award“ waren. Prämiert wurde die pfiffige Idee der Jugendabteilung Boote aus Pappe zu bauen, und die Erwachsenen des Vereins zu einem Rennen heraus zu fordern.

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