Unterfrankens Kanuten paddeln rund um die Riegelspitze - „Spitze war’s“

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Kanu-Unterfranken

Aschaffenburg
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Paddelwoche der Unterfranken rund um Potsdam
Paddelwoche der Unterfranken rund um Potsdam
Foto: Claudia Rohe
Paddelwoche der Unterfranken rund um Potsdam
Paddelwoche der Unterfranken rund um Potsdam
Foto: Claudia Rohe
Paddelwoche der Unterfranken rund um Potsdam
Paddelwoche der Unterfranken rund um Potsdam - Besichtigung Sansoussi
Foto: Claudia Rohe
Paddelwoche der Unterfranken rund um Potsdam
Paddelwoche der Unterfranken rund um Potsdam
Foto: Claudia Rohe
Einstieg
Paddelwoche der Unterfrankenrund um Potsdam
Foto: Claudia Rohe
Aschaffenburg.Ein glückliches Händchen, nicht nur beim Auswählen des Standortes, bewies wieder einmal der unterfränkische Bezirkswanderwart, Edgar König, der die jährlich stattfindende Paddelwoche perfekt organisiert hatte...
Aschaffenburg.Ein glückliches Händchen, nicht nur beim Auswählen des Standortes, bewies wieder einmal der unterfränkische Bezirkswanderwart, Edgar König, der die jährlich stattfindende Paddelwoche perfekt organisiert hatte. Die energiefressenden, auf 4 Rädern rollenden, fahrbaren Unterkunfts- und Fortbewegungsmittel durften sich für die nächsten 8 Tage auf dem nur für unsere Teilnehmer reservierten Areal des Campingplatzes Riegelspitze auf der Halbinsel Werder (Havel) von der teilweise über 500 km langen Anreise „ausruhen“. In 39 ausschließlich mit Muskelkraft fortzubewegenden Booten starteten die 52 aus dem süddeutschen Raum angereisten Kanuten zusammen mit einem langjährigen, niederländischen Kajak-Freund ihre Tagestouren. Alle angrenzenden Wasserlandschaften, wie Petzinsee, Großer und Kleiner Zernsee, Templiner, Glindower und auch der Schwielowsee wurden von der Einstiegstelle am Schwielowsee direkt vom Quartier aus erkundet. Komfortabel, weil der Zugangssteg mit Bootsrollen ausgestattet war, konnten die schwimmenden Gefährte vom Stapel laufen … allerdings immer nur ein Boot nach dem anderen! Ein Herausforderung bei 6 Zweierkajaks, 1 Canadier und 32 Einern! Aber Paddler sind unkompliziert, einfallsreich und flexibel! Mit Bootswagentransport, gemeinschaftlicher Trage- und Einstiegshilfen schafften sie es mit rekordverdächtigen 35 Minuten „Boarding-Time“ (Lufthansa wird neidisch!) am ersten Tag mit nur kurzer Verspätung in die Startposition. Das Lob des Chefs spornte an, so dass es am letzten Tourtag sogar überpünktlich losging. Die Natur zeigte sich im hochsommerlichen Gewand, aber trotz anhaltender Trockenheit hatten die Bootsfahrer immer genügend Wasser unter dem Kiel. Die Ruhe und Beschaulichkeit der Flora und Fauna im, am und unter dem Nass konnten die Paddler genießen, da die Motorboote ihre Geschwindigkeit auf max. 10 km/h beschränken mussten oder gar ein Durchfahrtverbot hatten. Bei der jeweiligen Abendvorbesprechung stellte Edgar die Touren für den nächsten Tag vor, wobei jeder für sich je nach Kondition, Wind und Wellenverhältnisse entscheiden durfte, welcher Gruppe er sich anschließen möchte: die „Km-Schrubber“ verbuchten täglich zwischen 20 und 28 km Paddelleistung während die „Genusspaddler“ 10 bis 15 km in ihr Fahrtenbuch eintragen konnten. Wenn die Lufttemperatur hochklettert und die Lust zum Sprung ins flüssige Element wächst, verhinderte der unübersehbare Blaualgenbewuchs jede Badefreude der sich nach Abkühlung sehnenden Sportsfreunde. Auch der geplante Praxisteil des angebotenen Sicherheitstrainings fiel dem grünen „Wasserglibber“ zum Opfer. Die Badehose blieb trocken! Eine von König vorgebuchte Schlossführung in Sanssouci mit Audioguide frischte das Geschichtswissen auf und ließ den "Kulturtag" nach Stadtbesichtigung in Potsdam ausklingen. Das harmonische Mit- und Füreinander fand seinen Höhepunkt am letzten Tag beim obligatorischen Abschiedsessen, wo S. Patzelt, Bezirksvorsitzende, dem Organisator ein Dankeschön überreichte
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