So nah hätten die Kanuten den Biber gern gesehen!

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Kanu-Unterfranken

Aschaffenburg
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Biberexkursion20018
Foto: ClaudiaRohe
Bibers20Nagezahn
Foto: ClaudiaRohe
Biber20als20Kuscheltieg
Foto: ClaudiaRohe
Biberexkursion20009
Foto: ClaudiaRohe
BiberprC3A4parat
Foto: ClaudiaRohe
Elsenfeld/Großheubach. Edgar König, Bezirks-Wanderwart der unterfränkischen Kanuten, hatte bei hochsommerlichem Bilderbuchwetter nach Großheubach zu einer Biber-Exkursion im Rahmen einer Natur- und Umweltschulung eingeladen...
Elsenfeld/Großheubach. Edgar König, Bezirks-Wanderwart der unterfränkischen Kanuten, hatte bei hochsommerlichem Bilderbuchwetter nach Großheubach zu einer Biber-Exkursion im Rahmen einer Natur- und Umweltschulung eingeladen. Fachkundiger Dozent, Wolfgang Neuberger, vom Landesbund für Vogel- und Naturschutz, erklärte bei seiner Einführung an Hand von Präparaten den ca. 20 Teilnehmern aus den Kanuvereinen WSG (Wassersportgemeinschaft) Kleinheubach, KC (Kanuclub) Klingenberg und TGHW(Turngemeinde Heidingsfeld) Würzburg die Besonderheiten rund um den Biber, seine Lebensweise und Vorlieben! Wer kann schon von sich behaupten, einen Biber im Arm gehalten oder dem Biber seine nachwachsenden Nagezähne aus seinem Gebiss gezogen zu haben. Die Jugend war sichtlich beeindruckt, als sie die pelletförmigen Hinterlassenschaften eines Bibers genauer untersuchen durften. Ergebnis der Untersuchung: Holz! Zusammengepresste, geruchlose Holzraspeln und Späne! „Der Biber, also ein echter Veganer!!! Cool!“

Unsere Geduld wurde während der Wanderung um den See auf die Probe gestellt, die Wartezeit aber belohnt! Lange vor Sonnenuntergang, zuverlässig und pünktlich wie Neuberger uns versicherte, konnten wir Biber beim Nahrungstransport beobachten. Faszinierend wie sich junge Weidenäste und -triebe lautlos im Wasser vorwärts bewegen, um plötzlich, vom Biber unter Wasser gezogen, von der Wasseroberfläche zu verschwinden. Durch die sog. Biberröhre taucht der Biber in seine Biberburg. Dort kann er von uns unbeobachtet und ungestört sein frisches Grün verspeisen. Aber um diese Jahreszeit ist Teilen angesagt, da der hungrige Nachwuchs mit knurrendem Magen auf Papas „schwimmendes Essen“ bereits wartet.

Abgerundet wurde der 3½-stündige Wanderausflug mit Vogelstimmenzuordnungen, Fledermausinformationen und der Suchaktion „Findet frische Biberbissspuren“. Im Namen der Kanuten sprach Edgar König dem Naturkundeführer Neuberger Lob, Anerkennung und Dank aus, der sein vielfältiges Wissen und seine Naturverbundenheit mit viel Begeisterung übermitteln konnte. Eine rundum gelungene Naturexkursion, auf Wunsch der Kanuten, mit Wiederholungseffekt, beim nächsten Mal vielleicht im Kajak auf dem Wasser!
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