Dienstag, 18.09.2018

Ausflug der KDFB-Zweigvereine Wörth, Trennfurt und Erlenbach nach Hessenthal

KDFBFrauenkreis3Woerth
Sonntag, 24. 06. 2018 - 20:49 Uhr

Im nahezu voll besetzten Bus fuhren wir, bei bestem Ausflugswetter, gut gelaunt nach Hessenthal. Dort wollten wir die Wallfahrtskirche besichtigen. Schon allein der Blick von außen auf die Kirche ist einmalig, denn die Kirche präsentiert sich nicht als einzelner Bau...

Im nahezu voll besetzten Bus fuhren wir, bei bestem Ausflugswetter, gut gelaunt nach Hessenthal. Dort wollten wir die Wallfahrtskirche besichtigen. Schon allein der Blick von außen auf die Kirche ist einmalig, denn die Kirche präsentiert sich nicht als einzelner Bau. Man glaubt vor einer kleinen Burg zu stehen. Die „Kirchenburg“ ist nur über ca. 20-25 Stufen zu erreichen. Diese sind jedoch breit und gut begehbar. Betritt man das innere der Anlage wird einem klar, warum diese einen burgähnlichen Anblick bietet. Die Kirche besteht aus drei Gotteshäusern: der Gnadenkapelle, der alten Wallfahrtskirche und der großen neuen Wallfahrtskirche, die gleichzeitig auch die Pfarrkirche von Hessenthal-Mespelbrunn ist.

Der Pfarrer von Mespelbrunn, Herr Badum erwartete uns bereits, denn wir hatten um 14.00 Uhr eine Führung mit ihm vereinbart. Mit kurzweiligen und interessanten Erklärungen führte er uns durch die drei Gotteshäuser. In der kleinen Gnadenkapelle erzählte er uns unter anderem die Gründungslegende über die Entstehung der Wallfahrt. Nach dieser Legende wollte ein Ritter seinen Knappen vom Glauben an Wunder abbringen. Er stach mit einem Schwert in einen Haselstrauch. Sein Schwert war blutig geworden. Im Haselstrauch fanden sie das Muttergottesbild, für das der Ritter eine kleine Kapelle bauen lies. Aber jede Nacht kehrte das Bild wieder zurück auf den Berg. Erst als die Hesselthaler gelobten die Figur jedes Jahr an Pfingstmontag in einer feierlichen Prozession auf den Berg zu tragen, blieb das Bild in der Kapelle.

Von der Gnadenkapelle gelangten wir durch ein Torhaus in die neue Wallfahrtskirche. Hier blickt man als erstes auf die alles überragende Kreuzigungsgruppe von Hans Backoffen. Gegenüber dem Eingang befindet sich ein Riemenschneideraltar und ein modern gehaltener Kreuzweg. Von der neuen Wallfahrtskirche gelangt man in die nur noch teilweise erhaltene alte Wallfahrtskirche von 1439, die früher die Begräbnisstätte der Echter von Mespelbrunn war. Hier befinden sich die Grabplatten und das große Echterepitaph.

Bevor wir den Heimweg antraten, ließen wir es und bei Kaffee und Kuchen im Hotel-Cafe Engel gut gehen.

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