Mittwoch, 18.09.2019

Gelebte Geschichte in der Altstadt - Junge Union am Aschaffenburger Badberg

Obstbäume und Weinreben auf dem Badberg, mit der Jungen Union Aschaffenburg Stadt und Land und Peter Gemeinhardt
Gustav Schleicher
Montag, 09. 09. 2019 - 15:05 Uhr

Man kennt ihn, nimmt ihn im Alltag aber doch selten war: der Aschaffenburger Badberg. Hier existiert seit Jahrhunderten am Rande der historischen Altstadt eine Weinlage. „Auch die Stiftherren wussten was gut ist“, so der Hotelier und Aschaffenburger Urgestein Peter Gemeinhardt am Beginn der Tour...

Man kennt ihn, nimmt ihn im Alltag aber doch selten war: der Aschaffenburger Badberg. Hier existiert seit Jahrhunderten am Rande der historischen Altstadt eine Weinlage. „Auch die Stiftherren wussten was gut ist“, so der Hotelier und Aschaffenburger Urgestein Peter Gemeinhardt am Beginn der Tour. Ende August folgten die Junge Union Aschaffenburg Stadt und Land der Einladung von Gemeinhardt, der die Gruppe durch den terrassierten Weinberg führte.

Anekdotenreich zeigte Gemeinhardt den Nachwuchspolitikern aus den Aschaffenburger Kreisverbänden von Gustav Schleicher (JU AB-Stadt) und Nicolas Fischer (JU AB-Land) ein verstecktes Paradies. Bienenstöcke, Ziegen und verschiedene Obstbäume bilden zusammen ein 4200qm großes Ökosystem, das von der Familie Gemeinhardt zwischen 1980 und 1995 mühevoll restauriert wurde. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts waren hier jahrhundertelang die Badehäuser der Bürgerlichen und Stiftsherren. Urkundlich erstmals erwähnt ist die Weinberglage 1562.

Der Bezirksvorsitzende der Jungen Union, Daniel Nagl, weiterer Gast an der Besichtigung, merkte an: „Spannend zu sehen, was hier in schwerer Lage mit Sinn für Geschichte, Kreativität und viel persönlichem Einsatz - lange vor 'Rettet die Bienen' - für Artenvielfalt entstanden ist." Am Kopf des Badberges überraschte der Gastgeber, zusammen mit Weinprinzessin Luise Gemeinhardt, die Gruppe mit einem zünftigen Winzervesper und dem am Hang selbst gelesenen Wein.

Christine Henke, Stellvertreterin des JU Kreis- und Bezirksverbandes dankte dem Gastgeber und dem Organisator Max Buller, und erklärte: „Ihr habt hier gezeigt, dass 'pragmatisch' und 'nachhaltig' zusammengehen. Als JU Unterfranken verfolgen wir genau diese Linie.“

"Mit dieser und weiteren Aktionen werden wir als Junge Union Aschaffenburg-Stadt einen neuen Blick auf unsere Stadt werfen. Nur, wer seine Heimat genau kennt und ihre Geschichte versteht, kann sie auch fortschreiben", so der Vorsitzende, Gustav Schleicher.

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