Jungforscherin aus Freudenberg gewinnt beim Schüler experimentieren Landeswettberb

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Junge Forscher Main-Tauber e.V.

Freudenberg
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Strahlende Gesichter über den große Erfolg beim Landeswettbewerb bei Jungforscherin Leonie Weimer und ihrem Projektbetreuer Birger-Daniel Grein
Foto: Junge Forscher Main-Tauber e.V. Freudenberg
Freudenberg. Die neunjährige Leonie Weimer aus Freudenberg gehört zu besten Jungforscherinnen und Jungforschern Baden-Württembergs. Mit ihrem Forschungsprojekt „Kann ich eine Zahnpasta aus natürlichen Zutaten selbst herstellen?“ erreichte sie beim Landeswettbewerb Schüler experimentieren Baden-Württ...
Freudenberg. Die neunjährige Leonie Weimer aus Freudenberg gehört zu besten Jungforscherinnen und Jungforschern Baden-Württembergs. Mit ihrem Forschungsprojekt „Kann ich eine Zahnpasta aus natürlichen Zutaten selbst herstellen?“ erreichte sie beim Landeswettbewerb Schüler experimentieren Baden-Württemberg den dritten Platz im Fachgebiet Chemie. Unterstützt wurde sie bei ihrer Forschungsarbeit ehrenamtlich von ihrem Projektbetreuer Birger-Daniel Grein. Der Verein Junge Forscher Main-Tauber Freudenberg unterstützte sie zudem mit Labortechnik. Schüler experimentieren ist die Sparte von Jugend forscht für Kinder der vierten Klasse bis 14 Jahren. Eine Platzierung auf Landesebene ist eine besonders herausragende Leistung. Insgesamt traten 85 Teilnehmer mit 51 Projekten beim Landeswettbewerb an.
Nach dem Regionalsieg Heilbronn-Franken im Februar trat Leonie am Donnerstag und Freitag beim Landeswettbewerb an. Dieser fand ebenso wie der Regionalwettbewerb per Videokonferenz statt, da zum Planungszeitpunkt im Januar die Pandemieentwicklung noch unklar war. Für den Landeswettbewerb hatte sie ihre wissenschaftliche Facharbeit und die Präsentation durch ihre neuen Forschungsergebnisse ergänzt. Am Donnerstag präsentierte die Viertklässlerin diese in zwei Runden überzeugend der Chemiejury und beantwortete deren umfangreiche Fragen zu Vorgehen und Bedeutung der Ergebnisse.
Insgesamt hatte Leonie rund eineinhalb Jahre an ihrer eigenen Zahnpasta geforscht. Leonie störte die Plastikverpackung ihrer Zahnpasta, zudem seien manche Inhaltsstoffe wie Mikroplastik nicht gut für Mensch und Natur, erklärte sie die Wahl ihres Projektthemas. Bereits beim Regionalwettbewerb präsentierte sie eigene Zahnpasten auf Fett- oder Wasserbasis, die in Sachen Säureschutz, Belagsentfernung und Entfernung von Verfärbung mit gekaufter Zahnpasta sehr gut mithalten können. Außerdem entwickelte sie erste Geruchs- und Geschmacksvarianten. Bis zum Landeswettbewerb entwickelte sie weitere Zahnpastatypen und optimierte diese. Dabei kamen neben den Grundzutaten aus dem Lebensmittelbereich, Frucht- und Gemüsepulver als Farbstoffe dazu. Außerdem lies Leonie Kinder und Erwachsene verschiedene Sorten ihrer eigenen Zahnpasta testen und mit Hilfe eines selbst entwickelten Fragebogens bewerten. Zu ihren persönlichen Favoriten gehört eine rote Zahnpasta mit Fruchtgeschmack und eine grüne mit Pfefferminzgeschmack.
Am Freitagmittag präsentierte sie ihre Ergebnisse online Interessenten aus der Öffentlichkeit. Am Freitagabend fand dann per Videokonferenz die Wettbewerbsfeier statt. Die Freude über den großen Erfolg war bei Leonie und ihrem Projektbetreuer groß.
Ein Video zu Leonies Projekt findet man auf der Internetseite der Stadt Balingen als Ausrichter des Landeswettbewerbs unter https://www.balingen.de/leben-in-balingen/oeffentliche+einrichtungen/bildungseinrichtungen/Projekte.
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