Mittwoch, 21.04.2021

Immer in der Nähe: der Johanniter-Hausnotruf

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., Dienststelle Aschaffenburg

Aschaffenburg
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Foto: Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.
Bis ins hohe Alter in der gewohnten häuslichen Umgebung leben und sich dabei sicher fühlen – das wünschen sich viele Menschen. Zahlreiche technische Pflegehilfsmittel können heute ältere Menschen darin unterstützen, länger frei und unbeschwert zu leben und so ihre Autonomie auch im Alter zu wahren...
Bis ins hohe Alter in der gewohnten häuslichen Umgebung leben und sich dabei sicher fühlen – das wünschen sich viele Menschen. Zahlreiche technische Pflegehilfsmittel können heute ältere Menschen darin unterstützen, länger frei und unbeschwert zu leben und so ihre Autonomie auch im Alter zu wahren. Ein solches Hilfsmittel ist der Hausnotruf. Denn für den Fall, dass einmal etwas passiert, ermöglicht er es, schnell professionelle Hilfe zu rufen – eine große Entlastung nicht nur für die Nutzer selbst, sondern auch für ihre Angehörigen.

Vielen Menschen fällt es jedoch schwer, sich einzugestehen, dass eine Unterstützung im Alltag sinnvoll wäre und ihre Lebenssituation verbessern und ihnen ein Stück Unbeschwertheit zurückgeben könnte. Kinder oder Enkel erkennen dies oft früher als die Betroffenen selbst. Aber wie kommt man in der Familie am besten ins Gespräch zu diesem Thema? Und wie findet man anschließend gemeinsam die passende Unterstützung? Für Angehörige in dieser Situation hat Jan Vrubl, Sachgebietsleiter Notrufdienste bei den Johannitern in Miltenberg, vier einfache Tipps parat:

Das soziale Netzwerk aktivieren: Mit älteren Menschen ins Gespräch zu kommen über Möglichkeiten einer Unterstützung im Alltag, ist nicht immer ganz einfach. Beziehen Sie andere Familienangehörige, Freunde und Bekannte mit ein und teilen Sie sich die Aufgabe.
Bei der Auswahl unterstützen: Lassen Sie sich gemeinsam beraten, welche Hilfsmittel es gibt und welche für Ihre Situation sinnvoll sind. Sanitätshäuser und Pflegestützpunkte bieten hier umfassende Beratungsmöglichkeiten an. Auch Haus- und Fachärzte geben Tipps.

Angst vor der Handhabung nehmen: Physiotherapeuten oder Mitarbeiter von Sanitätshäusern können beim Umgang schulen. Viele Anbieter bieten Probewochen an. Auch Hausnotrufdienste können unverbindlich getestet werden. Wichtig: Helfen Sie Ihren Angehörigen nicht nur bei der Anschaffung, sondern üben Sie auch ein paar Mal gemeinsam, wie man beispielsweise den Hausnotruf richtig benutzt. Auch diese Aufgabe lässt sich gut mit anderen Familienangehörigen teilen, z.B. mit den oft technisch versierteren Enkeln.
Kostenübernahme durch die Pflegekasse prüfen: Praktische Alltagshelfer für ältere Menschen müssen nicht teuer sein: bestimmte Leistungen von Pflegehilfsmitteln, beispielsweise wie beim Hausnotruf, werden von der Pflegekasse übernommen.

„Ein Hausnotruf ist nach unserer Erfahrung eines der wichtigen Hilfsmittel, um im Alter möglichst selbstbestimmt und unbeschwert leben zu können – besonders, wenn man alleine lebt und die Angehörigen nicht in unmittelbarer Nähe wohnen“, sagt Vrubl. „Die Gewissheit, dass immer jemand zur Stelle ist, wenn Hilfe nötig sein sollte, ist für alle Beteiligten wichtig – für die älteren Menschen selbst wie für ihre Angehörigen.“

Wie funktioniert der Johanniter-Hausnotruf?
Herzstück des Johanniter-Hausnotrufs ist ein kleiner Sender, der als Armband, Halskette oder Clip getragen werden kan
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