Freitag, 14.05.2021

Eine Steuerkanzlei mal auf anderen Wegen

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Jagd, Tier- und Naturschutz

Großwallstadt
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Den Wald bewusst erleben durften die Mitarbeiter der Contax-Steuerberatungsgesellschaft in Großwallstadt
Foto: Lisa Goldhammer
Eigentlich sollte es der Betriebsausflug des Jahres 2020 an den Bodensee werden, aber Corona machte den Angestellten samt Chefetage der Contax in Großwallstadt einen ordentlichen Strich durch die Rechnung...
Eigentlich sollte es der Betriebsausflug des Jahres 2020 an den Bodensee werden, aber Corona machte den Angestellten samt Chefetage der Contax in Großwallstadt einen ordentlichen Strich durch die Rechnung.

Marco Feyh, Geschäftsführer der Contax und Organisator vieler toller Freizeitaktionen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der angesehenen Kanzlei, war der Meinung, dass dieser Betriebsausflug nicht ersatzlos gestrichen werden darf.

Da die Firma in Großwallstadt ansässig ist, kam ihm die Idee, in allernächster Nähe auf Erkundungstour zu gehen. Die in Großwallstadt geborene Mitarbeiterin Ingrid Stenger ist mit der Natur um Großwallstadt als aktive Jägerin sehr betraut. Sie erklärte sich daher bereit, alle Interessierte durch Feld und Flur zu führen.

Begonnen wurde die Führung mit ca. 35 Teilnehmern am Weingut Gunther. Stenger berichtete über den Werdegang der verschiedenen Brunnen und der außerordentlichen Wichtigkeit des Wassers für die einheimischen Bürger. Denn hier zählt nicht nur jeder Tropfen für den Einzelnen beim täglichen Verbrauch, sondern auch für den größten Arbeitgeber und Steuerzahler der Gemeinde: der Firma Alcon.

Weiter ging es über das Feld, wo der Anbau der Felder und die Bejagung der Sauen erläutert wurde. Außerdem lagerten im Feld riesige Mengen an Rundholz, das, so erklärte Stenger, schnellstens gefällt und aus dem Wald gebracht werden musste, um die Ausbreitung des Borkenkäfers einzudämmen.

Der inzwischen fast vollkommen trocken liegende, gefasste Brunnen am Aberg und die kahlen, abgeholzten Stellen im Wald waren nächster Anlaufpunkt, bevor im Wald eine Rast der besonderen Art anstand: Jeder setzte eine Schlafmaske auf und wurde von Frau Stenger in ein gewisses "Waldbaden" versetzt, bei dem die Wichtigkeit unseres Waldes, die Achtung vor der Natur und jeglicher Kreatur, sowie der positive Einfluss auf unsere Gesundheit belichtet wurde. Geräusche und Gerüche wurden so viel intensiver wahrgenommen, so dass jedem bewusst wurde, wie wertvoll der Wald ist.

Bei einem anschließenden kleinen Vesper tauschten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Erfahrungen aus. Danach ging es weiter zum Weinberg im Lützelthal. Hier wartete Klaus Giegerich vom Weingut Giegerich mit einem herrlich frischen Secco auf die Wanderer und erzählte über die Entstehung und Bewirtschaftung des Weinberges in Großwallstadt.

Den Abschluss fand der der Tag im Weingut Gunther, wo es ein kräftiges Abendessen bei einem guten Schoppen Wein gab und lustige Gespräche den Wehmut über den Ausfall des Betriebsausfluges vertrieben.
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