"Make Your School" – Hackdays am JEG

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe JEG

Elsenfeld
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Die Schülerinnen und Schüler beim Tüfteln am Computer..
Foto: Ziegler
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Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sowie Schulleiterin Petra Hein werden online im Computerraum des JEGs über den Ablauf der Hackdays informiert.
Foto: Zielger
Bereits zum dritten Mal fanden am Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld vom 1. bis 2. April 2022 die „Hackdays“ statt. Ziel dieses Projekts der bundesweit agierenden Initiative „Wissenschaft im Dialog“ ist es, Schülerinnen und Schüler auf spielerische Art an das „Hacken“, also das technische Experimenti...
Bereits zum dritten Mal fanden am Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld vom 1. bis 2. April 2022 die „Hackdays“ statt. Ziel dieses Projekts der bundesweit agierenden Initiative „Wissenschaft im Dialog“ ist es, Schülerinnen und Schüler auf spielerische Art an das „Hacken“, also das technische Experimentieren, heranzuführen. Unterstützt werden diese dabei von den Mentorinnen und Mentoren des Projekts. Diese setzen sich aus Profis ihres jeweiligen Fachgebiets zusammen, unter anderem aus den Bereichen Informatik, Maschinenbau, Elektrotechnik und Design.
Gestartet waren die Hackdays am JEG im Jahr 2019 in Präsenz, mussten allerdings 2021 coronabedingt vollständig ins digitale Format verlegt werden. In diesem Jahr konnten zumindest die Schülerinnen und Schüler wieder „live“ am JEG vor Ort sein, während die Gruppe der Mentoren in einem hybriden Format per Videokonferenz zugeschaltet wurde.
Zu Beginn machten sich die am Projekt teilnehmenden Schülerinnen und Schüler des JEGs Gedanken, inwiefern sie ihren Schulalltag mit technischen Hilfsmittel verbessern könnten. Im Anschluss an diese Findungsphase ging es dann, unterstützt von den Mentorinnen und Mentoren, ans eigentliche Tüfteln und die Umsetzung eines Prototyps. Dabei wurden zahlreiche Fachrichtungen des MINT-Bereichs miteinander verknüpft: So mussten die Schülerinnen und Schüler ihren Arduino, einen Microcontroller als „Gehirn“ ihres Hacks, zuerst programmieren. Diese Schlüsselkompetenz im Rahmen der Informatik wurde somit spielerisch von den Mentoren im Rahmen ihres individuellen Projekts vermittelt. Aber nicht nur die Entwicklung von Software stand im Vordergrund, auch die Verschaltung von Hardware und Software war zentral: Welche Sensoren müssen auf welche Art am Arduino angeschlossen werden, damit dieser damit arbeiten kann? Welche Aktoren sollen im Anschluss angesprochen werden? Diese zentralen Fragestellungen und deren Lösung brachte die Schülerinnen und Schüler in die Nähe der Elektrotechnik.
Aber auch über User-Interfaces und Designbedingungen musste intensiv nachgedacht werden, um einem fiktiven Benutzer des Hacks den Umgang damit zu erleichtern. Nicht zuletzt wurden den Schülerinnen und Schülern auch handwerkliche Fähigkeiten abverlangt, wenn beispielsweise Gehäuse oder Zubehör in der JEG-eigenen Werkstatt hergestellt werden musste.
Zum Abschluss des Projekts fand dann die Vorstellung aller Hacks in einem „Marktplatz“ statt. Während dies bei den ersten Hackdays 2019 als großes Event, zu dem auch Eltern und Interessierte herzlich eingeladen waren, stattfinden konnte, mussten in diesem Jahr die Teilnehmer leider unter sich bleiben.
Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Mentorinnen und Mentoren sowie dem gesamten Team der „Make Your School – Hackdays“ bzw. „Wissenschaft im Dialog“ für diese zwei äußerst lehrreichen und immens interessanten Tage bedanken und freuen uns jetzt schon darauf, alle im nächsten Jahr (hoffentlich wieder in Präsenz) am JEG begrüßen zu dürfen!
J. Giegerich/Ziegler
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