Sonntag, 16.06.2019

Oberhübner geschlossen gegen Hafenbahn durch den Hübnerwald

Mittwoch, 24. 09. 2014 - 21:41 Uhr

Stockstadt Am Dienstag dem 23. September trafen sich die Stockstädter Oberhübner im Pfarrzentrum um über die weitere Vorgehensweise im Widerstand gegen den Neubau einer Bahntrasse der Hafenbahn durch den Hübnerwald zu beraten...

Stockstadt

Am Dienstag dem 23. September trafen sich die Stockstädter Oberhübner im Pfarrzentrum um über die weitere Vorgehensweise im Widerstand gegen den Neubau einer Bahntrasse der Hafenbahn durch den Hübnerwald zu beraten.
Es wurden die bisherigen Aktivitäten - Anschreiben mit der Darlegung der Belange und Befürchtungen der Hübner sowie den Verlust des Erholungswertes für die Bevölkerung des Vorspessarts und des Untermaingebietes an alle Landtags- und Bundestagsabgeordnete in unserem Wahlkreis an den Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann, den Oberbürgermeister von Aschaffenburg Klaus Herzog und die Regierung von Unterfranken - und der daraus resultierenden Reaktionen durch den Oberhübnervertreter Toni Eichhorn dargelegt.
Ebenso wurde über die Einschaltung eines Rechtsanwaltes für Verkehrswegerecht und des Bundes der Steuerzahler und von dem Treffen mit den Staatssekretär im Bayer. Innenministerium, Herrn Gerhard Eck, berichtet.
Anschließend entstand eine rege Diskussion.
Die Hübner sind einstimmig der Auffassung, dass eine Planung dieser Trasse seitens des Bayernhafens Aschaffenburg über fremde Grundstücke ohne jegliche Information der Grundstückseigentümer an Arroganz nicht zu überbieten ist.
Als Ergebnis wurde einstimmig Beschlossen, für die Bahntrasse ein Gutachten in Auftrag zu geben, welches die negativen Einflüsse dieser Trasse auf den Baumbestand, die Standfestigkeit derBäume, den Wasserhaushalt und den bleibenden Ertragsverlust ermitteln soll. Ferner sollen auch Alternativen, wie zum Beispiel die Ertüchtigung bzw. Elektrifizierung der bereits bestehenden Bahntrasse zum Bayernhafen untersucht werden.
Die Verwaltung wurde beauftragt, mit der Marktgemeinde über eine Kostenbeteiligung zu verhandeln, da es hier auch um den Erholungswert der Bürger geht.

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