Demokratie für Erstwähler
Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Hermann-Staudinger-Gymnasium
Parallel zur Landtagswahl findet dieses Jahr in Bayern die „Juniorwahl“ statt: Eine Simulation an der Wirklichkeit, bei der Schülerinnen und Schüler erste eigene Erfahrungen mit demokratischen Wahlen machen können – auch, wenn sie noch keine 18 Jahre alt sind.
Am Hermann-Staudinger-Gymnasium haben Jutta Rosenberger-Klein und Dirk Simon, beide Sozialkundelehrer, die Juniorwahl an die Schule geholt. „Ein Aha-Erlebnis für alle Schüler, die dieses Jahr noch nicht aufgefordert sind, zu wählen,“ sagt Dirk Simon über die Simulation.
Bei der Juniorwahl geht es um das Erleben von Demokratie. Wen kann ich überhaupt wählen, wieviele Stimmen habe ich, was ist der Unterschied von Erst- und Zweitstimme: Zunächst steht das Thema „Demokratie und Wahlen“ auf dem Stundenplan – abschließend geht es dann an die Wahlurne. Das Ergebnis wird am Wahlsonntag, dem 14. Oktober 2018, bekannt gegeben.
„Die Sozialkundelehrer an unserer Schule haben sich über die Sommerferien darauf vorbereitet und können nun wie in echt die Juniowahl veranstalten – ein demokratischer Gewinn für jede Klasse, gerade in diesen stürmischen Zeiten, in der sich die Demokratie weltweit befindet,“ stellt Dirk Simon, Fachbetreuer am HSG, fest.
Träger des Projektes „Juniorwahl“ ist der gemeinnützige und überparteiliche Verein Kumulus e.V. aus Berlin. Der 1999 gegründete Verein organisierft im Sinne einer verantwortungsbereiten Bürgergesellschaft zahlreiche Projekte, Aktionen und Kampagnen im Bereich der Demokratieförderung. David Hohm
