Bericht zur Jahreshauptversammlung des HGV Laudenbach am 7. April 2022, 19:30, im Gasthaus „Goldner Engel“

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Heimat- und Geschichtsverein Laudenbach

Laudenbach
2 Min.

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Übergabe des Ostein-Ensembles an die Gemeinde (Fr. Ahner)
Foto: HeribertWolf
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Wappen des Erzbischofs Ostein auf der Wappenkachel des Kachelofens
Foto: Gerhard Lang
Zu Beginn begrüßte Horst Eilbacher die Mitglieder und Gäste sowie die 4 anwesenden Gemeinderäte. Christine Ahner vertrat Bürgermeister Stefan Distler. Danach gedachte man der Verstorbenen des vergangenen Jahres...
Zu Beginn begrüßte Horst Eilbacher die Mitglieder und Gäste sowie die 4 anwesenden Gemeinderäte. Christine Ahner vertrat Bürgermeister Stefan Distler.
Danach gedachte man der Verstorbenen des vergangenen Jahres.

In seinem Arbeitsbericht ging Horst Eilbacher auf die Veranstaltungen des Jahres 2021 ein. Nach dem Corona-bedingten Veranstaltungs-Ausfall bis August holte man am
16.09. die JHV nach.
Am 19.09. führten Bgm. Distler und Revierförster Hack ca. 40 Interessenten durch den Laudenbacher Wald. Wir erfuhren viel Wissenswertes zum Waldbestand und zur Waldpflege.
Viel Anklang fand Axel Horns Vortrag: „Heimat“ am 10.10. im Feuerwehrhaus. Der Referent und die beiden Poetry Slammerinnen begeisterten das Publikum.
Die rasante Steigerung der Corona-Infektionen verhinderte weitere Veranstaltungen.

Helmut Ruf hat, in Zusammenarbeit mit der Gemeinde, 28 Wald- und Feldwegs-Schilder erstellt und aufgestellt.
Zu Ostern wurde unser „Kirchenführer“ aufgelegt. Er wurde erstellt von Alfred Zenger (Text) und Felix Wöber (Fotos und Gestaltung).
Das Osternachtsingen durfte wegen Corona wieder nur vom Band zu Gehör gebracht werden. Wir hoffen, dass die Sänger in den kommenden Karnächten wieder live singen dürfen.

Das größte aktuelle Projekt des HGV ist die Erweiterung der Ortschronik bei dem Dr. Linduschka die Redaktion übernahm. Zum 20-jährigen Bestehen des HGV im nächsten Jahr soll sie zu haben sein.

Nach dem Kassenbericht von Robert May attestierte ihm Kassenprüfer Hans Schlowak eine vorbildliche Buchführung. Die anschließende Entlastung der Vorstandschaft erfolgte einstimmig.
Christine Ahner überbrachte die Grußworte des verhinderten Bürgermeisters Stefan Distler.

Gerhard Lang berichtete wie seine Frau Silvia und er im Jahr 2009 am Anwesen in der Dorfstraße 16 Tonscherben fanden. Aus den Fundstücken rekonstruierten sie in mühevoller Kleinarbeit Teile eines Kachelofens. Eines der Motive war eine Wappenkachel, die Lang als Wappen des Johann Friedrich Karl von Ostein identifizierte. Der gebürtige Amorbacher war ab 1743 Fürstbischof zu Mainz. Als er 1756 auch noch Bischof zu Worms wurde, änderte er sein Wappen, so dass die Herkunftszeit eingegrenzt war. Er besuchte regelmäßig seine Verwandten in Amorbach sowie die Familie von Fechenbach in Laudenbach. Hier weihte er am 5.11. 1747 die alte Barockkirche ein.
Gerhard Lang übergab seine Funde dem Museum Miltenberg. Zum Dank erhielt die Gemeinde Laudenbach eine Replik der Ostein’schen Wappenkachel. Alt-Bürgermeister Klein bat Lang damals um eine Beschreibung.
Als der HGV kürzlich einen Kupferstich von Ostein erwerben konnte, wurde dieser zusammen mit einer Beschreibung in einen Rahmen eingearbeitet, der nun an die Gemeinde, vertreten durch Frau Ahner, übergeben wurde.

Dorette Schlowak kündigte noch weitere geplante Termine im Jahr 2022 an.
Zum Abschluss der Versammlung bedankte sich Horst Eilbacher bei seinen Vorstandskollegen. Gerhard Lang dankte ihm im Namen der Mitglieder für seine hervorragende Arbeit.
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