Montag, 19.11.2018

Müll auf unserem Planeten - „Müllstrudel“ in den Weltmeeren

vema
Mittwoch, 21. 06. 2017 - 21:42 Uhr

Am Mittwoch, den 14.06.2017 fand an der Georg-Ackermann-Schule ein Projekttag zum Thema „Nachhaltigkeit“ statt. Gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Daniela Depp und dem Schulseelsorger Arno Jekel setzte sich die Klasse 9G lange Zeit intensiv mit diesem Thema auseinander, allen voran die besonders en...

Am Mittwoch, den 14.06.2017 fand an der Georg-Ackermann-Schule ein Projekttag zum Thema „Nachhaltigkeit“ statt. Gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Daniela Depp und dem Schulseelsorger Arno Jekel setzte sich die Klasse 9G lange Zeit intensiv mit diesem Thema auseinander, allen voran die besonders engagierten Schüler Dilara Seven und Benedikt George. Die 9G setzte sich zum Ziel, einen kleinen Beitrag zu diesem weltweiten Problem zu leisten, indem sie eine informative Präsentation zum Thema „Müll auf unserem Planeten“ für die gesamte Schule hielt. Schon oft fiel den Schülerinnen und Schülern auf, wie Müll auf dem Pausenhof entweder unbewusst falsch entsorgt oder einfach auf den Boden geworfen wurde. Aus diesem Anlass nutzte die 9G die Chance, ihren Mitschülern zu verdeutlichen, wie hoch der eigentliche Müllverbrauch eines durchschnittlichen Deutschen ist. Viele Men-schen haben keine Vorstellung davon, was mit dem Müll passiert, sobald dieser von der Müllabfuhr abgeholt wurde. In Deutschland wird zwar viel Müll recycelt, ein Großteil wird aber auch verbrannt, wodurch unsere Umwelt geschädigt wird. In vielen anderen Ländern auf der Welt wird der Müll einfach in unsere Meere geschüttet. Heute gibt es schon fünf große so genannte „Müllstrudel“ in unseren Weltmeeren, wovon der größte ungefähr die zehnfache Fläche von ganz Deutschland umfasst. Insbesondere der Plastikmüll richtet dort großen Schaden an, da er ca. 400 Jahre braucht, um abgebaut werden zu können. Meeres-bewohner verfangen sich oft in Plastiknetzen und ersticken oder verhungern. Plastikmüll verwandelt sich mit der Zeit in kleine, für unsere Augen nicht mehr sichtbare Mikroplastik-partikel. Werden diese dann von Fischen und Meeressäugern über die Nahrung mit aufge-nommen, verstopfen sich deren Mägen und die Tiere müssen an den Folgen sterben. Auch wir nehmen die Schadstoffe des Plastiks beim Verzehr der Fische in unsere Körper auf. Da-ran sieht man, dass der große Müllverbrauch auch für jeden von uns nicht zu unterschätzen ist. Um zu verhindern, dass noch mehr Müll in unsere Meere gelangt, sollte man in erster Linie versuchen, Müll zu vermeiden und den nicht vermeidbaren Müll ordnungsgemäß zu trennen und zu entsorgen. Außerdem ist es eine gute Sache, Umweltorganisationen durch Unterschriften und Geldspenden zu unterstützen. Das gelungene Ziel dieser inhaltsstarken Präsentation war es, wach zu rütteln und das Interesse für die Erhaltung unserer Umwelt zu wecken.

Jasmin Büttner und Laura Olt, 9G

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