Dienstag, 20.08.2019

Jugendtreff Niedernberg – Workshop „bits&bytes“ durch den Bezirksjugendring (BezJR) Unterfranken

Gemeinde - Timo Wöll
Montag, 15. 10. 2018 - 15:49 Uhr

21 Teilnehmer*innen haben sich am Wochenende der Landtagswahl mit den Themen Robotik, 3D-Druck, Entwickeln von eigenen Computerspielen und „Coding“, also dem Einstieg ins Programmieren beschäftigt. Statt mit grauer Theorie ging es ganz spielerisch an das Thema...

21 Teilnehmer*innen haben sich am Wochenende der Landtagswahl mit den Themen Robotik, 3D-Druck, Entwickeln von eigenen Computerspielen und „Coding“, also dem Einstieg ins Programmieren beschäftigt. Statt mit grauer Theorie ging es ganz spielerisch an das Thema. So stand am ersten Tag im kommunalen Jugendtreff das Ausprobieren im Mittelpunkt. Am zweiten Tag wurden eigene Projekte entwickelt und später präsentiert.
Roboter und eigene Spielwelten - Highlight 3D-Druck
Zuerst musste der „mbot“ (Bildmitte)zusammengebaut werden. Am zweiten Tag hatten zwei 15-jährige dem Roboter kurzerhand alle Fähigkeiten eines Rasenmäh-Roboter beigebracht. Der „Ozobot“, ein Roboter mit nur einem Sensor, erkennt unterschiedliche Farben von Linien, die wiederum mit einer Programmierung verknüpft werden können, wie „Drehen“ o. „Stopp“. Die Befehle erlernt er durch Auflegen auf ein Tablet per Lichtsignal, wie auch ein Glasfaserkabel funktioniert. Mit „Bloxels“ hatten die jüngeren ihre Freude. Mit einem Setzbrett wurden Computer-Spielwelten erstellt. Mittels App konnte die Darstellung dann in ein Hintergrund für ein 2D-jump&run-Spiel übertragen werden. Mittels „Tinkercad“ wurden „begreifbare“ Modellautos, Ringe uvm. gefertigt. Heutzutage werden in der Industrie viele Bauteile als digitale Modelle entworfen. Mit 3D-Druck entfallen dann z.B. Kosten für Gussformen.
Meilenstein in der Entwicklung des Jugendtreffs
Das Team von Lambert Zumbrägel, Medienfachmann des BezJR, wurde durch engagierte Honischer auf insgesamt acht Betreuer aufgestockt. Denen bot sich vor allem die Möglichkeit zum Lernen durch Selbsterfahrung. Der Einbezug der teils noch jugendlichen Ehrenamtlichen soll vor allem die Nachhaltigkeit sichern. Es zeigt aber auch, welche Möglichkeiten außerschulischer Bildung durch das Ehrenamt
erhält.
In den kommenden Wochen erfolgt ergänzend zum Input des Workshops ein eigener Internet-Zugang. Weitere Maßnahmen sind die Modernisierung des Brandschutzes sowie eine neue Beleuchtung. Zum Abschluss sollen vielseitige Möbel und neue Aufbewahrungsmöglichkeiten angeschafft werden, um vielfältige Angebote in einem Rahmen zu präsentieren, der Jugendlichen einen „niedrigschwelligen“ Zugang bietet. So entstehen auch für ehramtliche Aufsichtspersonen Bedingungen, die ihnen Zeit geben, als Ansprechpartner*in für die Jugend.
Der Jugendtreff Niedernberg hat immer donnerstags von 16 bis 20 Uhr geöffnet, sowie an weiteren Terminen, wie dem „schoolsout“ oder Halloween.

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