Weltoffenheit als Prinzip

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Gemeinde Glattbach

Glattbach
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Foto: Glattbach
Das Glattbacher Krippenmuseum vor Aschaffenburgs Toren. In der Mitte von Glattbach steht eine einzigartige Krippensammlung. Rund 450 Mal liegt es hier, das Kindlein. Nicht immer liegt es auf Heu oder auf Stroh...
Das Glattbacher Krippenmuseum vor Aschaffenburgs Toren.

In der Mitte von Glattbach steht eine einzigartige Krippensammlung.
Rund 450 Mal liegt es hier, das Kindlein. Nicht immer liegt es auf Heu oder auf Stroh.
Mal strampeln die Beinchen auf gelber Seide aus Korea, mal auf einem Fell vor einem Indianertipi, auf Bambus, auf Filz oder auf zarter Spitze aus dem 18. Jahrhundert. Doch dem Jesuskind geht es überall auf der Welt sichtbar gut. Ob im Spessart, in der Rhön, b in Afrika, Mexico oder Peru. Es wird liebevoll im Arm gehalten oder darf auch mal mit nacktem Popo auf dem Schoß von Maria liegen. Im Glattbacher Museum finden sich landestypische Szenen der Geburt Jesu mit einer enormen Vielfalt an Materialien. Egal ob aus Holz, Keramik, Papier, Wachs oder aus alten Werkzeugen gefertigt, alle Werke künden von der Geburt Christi.
Rund 1500 Krippen und Krippendarstellungen aus 5 Kontinenten gibt es mittlerweile im Fundus des Museums. Jürgen Stenger als Museumsleiter der Gemeinde findet jedes Jahr einen Weg, um die Ausstellung immer wieder auf Neue attraktiv zu machen. Stenger meint: Ich kann ja aus dem Vollen schöpfen! So auch in dieser Saison, nachdem 28 Vitrinen geöffnet wurden, haben insgesamt 70 neue, absolut sehenswerte Krippen ihren Platz eingenommen. Die Mehrzahl der Exponate wurde noch nie im Museum gezeigt! Eine der Lieblingskrippen vom Museumsleiter ist die große Figurenkrippe vom australischen Kontinent, genauer von Papua-Neuguinea. Nach jahrelanger Suche und Recherche wurde Stenger fündig. Dieses Stück vervollständigt die Krippenausstellung um den fünften Kontinent Australien, der bislang im Museum noch gefehlt hat. Seit kurzem ist eine der umfangreichsten Krippensammlungen Bayerns, auch die dauerhafte Bleibe der bekannten Iglauer Weihnachtskrippe. Die europaweit wohl einzigartige Krippenlandschaft der religiösen Volkskunst von 1890 ist von Jürgen Stenger in monatelanger Arbeit zusammen mit einem Helferteam aufgebaut worden. Rund 450 Figuren und Tiere stehen zusammen mit 35 Burgen, Schlössern und Häuser in einer Phantasie-Landschaft. Die Iglauer Krippe ist in der Museums-Zweigstelle zusammen mit weiteren Exponaten von Glattbachern Krippenbauern ausgestellt, nur wenige Meter von Hauptmuseum entfernt.

Jürgen Stenger, Museumsleiter

Öffnungszeiten:
Samstag vor dem 1. Advent bis Dreikönig: Do - So 14-18 Uhr (24.12. u. 31.12. geschlossen)
Führungen (5 - max. 20 Pers.) sind auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.
Infos unter www.glattbach.de
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