Mittwoch, 14.11.2018

Auf Entdeckungstour im Geiselbacher Wald

gemeindegeiselbach
Donnerstag, 31. 08. 2017 - 14:08 Uhr

Am Freitag, den 25.08.17 konnte Förster Rudi Schlenke von den Bayerischen Staatsforsten in Heigenbrücken siebzehn Ferienkinder im Rahmen der gemeindlichen Ferienspiele, zusammen mit seiner Frau, im heimischen Revier begrüßen...

Am Freitag, den 25.08.17 konnte Förster Rudi Schlenke von den Bayerischen Staatsforsten in Heigenbrücken siebzehn Ferienkinder im Rahmen der gemeindlichen Ferienspiele, zusammen mit seiner Frau, im heimischen Revier begrüßen. Bei prächtigem Sommerwetter sorgte das Spiel „Renn Maus, renn“ für viel Spaß zum Auflockern der Gruppe. Unter dem Motto Spuren und Zeichen im Wald entdecken begaben sich alle in den Wald. An einer ausgewählten Stelle hieß es nun für die Kinder selbstständig nach vorhandenen Spuren und Zeichen zu suchen. Die Ergebnisse der Entdeckungen wurden von den Teams der gesamten Gruppe gezeigt und vorgestellt. Eine besondere Entdeckung war ein sogenannter „Malbaum“, an dem der eingetrocknete, hellgraue Schlamm gut zu erkennen war. An diesen Stellen scheuern sich die Wildschweine ihre Schwarte nachdem sie sich im Matsch gewälzt haben. Nach diesen ersten Entdeckungen ging die Wanderung weiter zu einer Fläche auf der sich jeder einen möglichst etwas krummen, nicht zu großen Stock sammeln und diesen auf der weiteren Tour mitnehmen sollte. An einer knorrigen Buche angekommen wurden neue Rateteams gebildet. Es galt ausgelegte Zweige von Laub- und Nadelbäumen und deren Samen bzw. Zapfen richtig zuzuordnen. Fühlen und Riechen trugen zusätzlich zur besseren Unterscheidung bei. Der Duft nach Citrus bei der Douglasie und die piekenden Fichtennadeln haben bei allen nachhaltig gewirkt. Kurz vor der wohl verdienten Pause machte der Förster die Kinder auf ein weiteres Zeichen im Wald aufmerksam. Es war ein stehender, niedriger Baumstamm, ziemlich hell aussehend und oben auf war ein rötlicher Stein angebracht. Als „Salzlecke“ bezeichnet wird diese Einrichtung, erfuhren die Kinder und das die Aufnahme von Salz und Mineralien für die Gesundheit der Tiere wichtig ist. Danach wurde ausgiebig Pause gemacht. Gebackene Waldigel und leckere Schorle sorgten für die notwendige Stärkung. Förster Schlenke und seine Frau gaben den Kindern jetzt Gelegenheit, ähnlich wie die Wildschweine, ihre eigenen „Malbäume“ zu gestalten. Bei der Abschlussstation erfuhren die Kinder endlich, was es denn mit den gesammelten Stöcken auf sich hat. Zur Erinnerung an die interessante Tour durch den Wald bastelte sich jedes Kind aus seinem Stock eine Waldschlange. Bemalt mit Farben in verschiedenen Mustern und einem Kopf geknetet aus Ton entstanden tolle Unikate. Zum Abschied spürte man, dass ein schöner Feriennachmittag viel zu schnell vergangen war.

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