Sonntag, 23.09.2018

„Ärgere dich nicht darüber, dass ein Rosenstrauch Dornen trägt,

Vier Damen und Schneewittchen
gartenundumweltneunkirchen
Montag, 23. 07. 2018 - 18:04 Uhr

sondern freue dich darüber, dass ein Dornenstrauch Rosen trägt.“ Mit diesem Sprichwort eröffnete Claudia Hennig aus Richelbach den 2. Gartenstammtisch des Vereins für Garten- und Umwelt, Neunkirchen, den sie unter das Thema „Rosen“ gestellt hatte...

sondern freue dich darüber, dass ein Dornenstrauch Rosen trägt.“

Mit diesem Sprichwort eröffnete Claudia Hennig aus Richelbach den 2. Gartenstammtisch des
Vereins für Garten- und Umwelt, Neunkirchen, den sie unter das Thema „Rosen“ gestellt hatte.
Sie klärte auch gleich auf, dass Rosen keine „Dornen“, sondern botanisch gesehen „Stacheln“ haben.
Von der Wuchsform her gibt es verschiedene Typen:
Bodendeckerrosen haben ca 40-50 cm lange, flache Triebe. Hier gefalle ihr die Sorte „The Fairy“ gut. Beetrosen sind niedrig und kompakt wachsend, Edelrosen können eine Blüte an einem langen Stiel haben oder auch Blüten in Dolden. Hier wären die Sorte „Gloria Dei“ (wurde 1976 als erste Rose zur Weltrose gekürt) vom Züchter Meilland aus Frankreich sowie „Aquarelle“ und „Auguste Luise“ sehr schön. Strauchrosen werden bis 1,50m hoch, hier gefielen ihr „Schneewittchen“ und „Artemis“ sehr gut. Kletterrosen werden durchaus 3-4m lang und können gut an Bögen oder Spalieren gezogen werden. Es gibt hier auch Ramblerrosen, die lange, weiche Triebe haben, wie z.B. Ghislain de Feligonde.
Man kann Rosen auch auf einen Stamm veredeln. Setzt man eine Ramblerrose auf einen Stamm, entsteht eine Kaskadenrose, deren Zweige schön nach unten fallen.
Daneben wären noch „Englische Rosen“ zu nennen, bei denen die Züchter auf Duft und Charme der alten Rosen setzen.
Es gibt Rosen, die nur einmal blühen, und es gibt Sorten, die mehrmals blühen.
Will man, dass seine Rose reich blüht, muss man die alte Blüte rasch entfernen und bis zu einem kräftig entwickelten Blatt (mindestens 15cm!) zurückschneiden und ausreichend düngen.
Gerne hätte uns Claudia reichblühende Rosen gezeigt, aber durch das heiße und trockene Wetter war die Blütenpracht nicht allzugroß.
Im Anschluss an diesen interessanten Vortrag wanderten die etwa 35 Interessenten in kleinen Gruppen durch den liebevoll angelegten Garten. Was konnte man da nicht alles entdecken: Angefangen vom idyllischen Weg zur Richelbach-Schlucht, auf dem viele schattenliebende Pflanzen zu finden waren über Kunstwerke aus Altholz bis hin zu dem Gewächshaus mit selbstgezogenen Tomaten und und und….
Zum krönenden Abschluss konnten wir uns im geräumigen Pavillon mit Kuchen und Gebäck stärken. Claudia verriet uns noch das Rezept für Rosenblütensirup und danach durfte jeder, der wollte, aus getrockneten Rosenblüten und Zucker mit dem Mörser duftenden Rosenzucker herstellen, mit welch

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden