Donnerstag, 06.05.2021

Lockdown und Wettbewerbe an der Schule

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Friedrich-Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg

Aschaffenburg
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Experimente20antworten
Einige der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs "Experimente antworten"
Foto: Gabi Heidenfelder
Die Corona Pandemie erschwert den Unterricht der Schülerinnen und Schüler in vielerlei Hinsicht. Nur durch den Einsatz und die erfolgreiche Zusammenarbeit der Letztgenannten, deren Eltern sowie der Lehrerinnen und Lehrer gelingt es, diese Lage zu meistern und neue Möglichkeiten zu schaffen, die Bege...
Die Corona Pandemie erschwert den Unterricht der Schülerinnen und Schüler in vielerlei Hinsicht. Nur durch den Einsatz und die erfolgreiche Zusammenarbeit der Letztgenannten, deren Eltern sowie der Lehrerinnen und Lehrer gelingt es, diese Lage zu meistern und neue Möglichkeiten zu schaffen, die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler für neues Wissen zu erhalten. Gerade in den praxisorientierten naturwissenschaftlichen Fächern ist es zurzeit schwierig, Freude und eine solche Begeisterung zu vermitteln, die normalerweise durch Experimente in der Schule geweckt oder hervorgerufen werden können. Sich mit einem konkreten wissenschaftlichen Problem auseinanderzusetzen, d.h. zu experimentieren sind nun einmal nicht nur die ganz allgemeine Grundlage der Forschung im naturwissenschaftlichen Bereich, nein - sie sind vor allem auch Ausdruck von Neugierde und Spaß am Entdecken.
Wettbewerbe, wie der Landeswettbewerb „Experimente antworten“ verfolgen deshalb gerade jetzt das Anliegen, die Freude am Experimentieren im Speziellen sowie an den Naturwissenschaften im Allgemeinen zu wecken und Nachwuchs für dieselben zu gewinnen. Die Auswirkungen der Pandemie sind jedoch auch bei diesen Wettbewerben spürbar geworden. Die Zahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist in ganz Bayern drastisch gesunken. Die Betreuung durch Lehrerinnen und Lehrer wurde durch die Gegebenheiten der Distanzbetreuung erheblich erschwert. Darüber hinaus mussten Schülerinnen und Schüler die Motivation, zusätzlich zu den täglichen Anforderungen des Lernens von zu Hause noch bei einem Wettbewerb teilzunehmen, selbst aufbringen, was vielen, ob des erschwerten Austausches mit ihren Lehrerinnen und Lehrern nicht leicht gefallen ist.
Umso eindrucksvoller und bemerkenswerter ist die Tatsache, dass am Friedrich-Dessauer-Gymnasium 39 Schülerinnen und Schüler der Unterstufe diese Leistung vollbrachten und damit den hohen Stellenwert der Naturwissenschaften, aber auch die gute Zusammenarbeit zwischen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern, selbst in Zeiten der Pandemie, belegen konnten. Sie lösten viele in der ersten Runde des Wettbewerbs aufgeworfene Fragen, so beispielsweise wie man angelaufenes Silber am besten wieder säubern kann. Oder, ob man mit Obst eine LED zum Leuchten bringen kann. Diese und weitere spannende Aufgaben haben unsere Schülerinnen und Schüler mit Hilfe von selbst durchgeführten Experimenten beantwortet. Sie zeigten kreative Lösungen und bewiesen einen hervorragenden Forschergeist. Und das ganz selbstständig und eigenverantwortlich. Die Teilnehmerinnen- und Teilnehmerzahl war nicht nur überraschend hoch, sondern sogar so hoch wie noch nie im Zeitraum, seit das FDG an diesem Landeswettbewerb teilnimmt – und das zu einer Zeit, in der die Bedingungen von vornherein eher schwierig sind. Auf diese jungen Menschen können wir stolz sein und uns ein Beispiel an ihnen nehmen, denn sie haben gezeigt, wie man selbst und trotz einer Pandemie sinnvoll aktiv werden kann.
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