Kleinwallstadt und Saint-Pierre-en-Auge bekräftigen ihre freundschaftlichen Beziehungen

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Freundeskreis

Kleinwallstadt
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Die beiden Nächtwächter 1.Bgm. Thomas Köhler und 3.Bgm. Jürgen Jung mit Dolmetscher Joachim Klein
Foto: Thomas Pfeifer
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Teilnehmer an der Regenbogenparty am St.Pierre-Platz in Kleinwallstadt
Foto: Harald Metzger
28 Gäste aus der französischen Partnergemeinde Saint-Pierre-en-Auge waren am Wochenende in Kleinwallstadt zu Gast, um die gegenseitigen Freundschaften und Beziehungen zu vertiefen. Nach der langen Zeit der Entbehrungen freuten sich Gäste und Gastfamilien auf ein paar gemeinsame Tage im vertrauten Kr...
28 Gäste aus der französischen Partnergemeinde Saint-Pierre-en-Auge waren am Wochenende in Kleinwallstadt zu Gast, um die gegenseitigen Freundschaften und Beziehungen zu vertiefen. Nach der langen Zeit der Entbehrungen freuten sich Gäste und Gastfamilien auf ein paar gemeinsame Tage im vertrauten Kreis. Ein Corona-Hygiene-Konzept war zwischen den Verantwortlichen im Vorfeld vereinbart worden. Der Situation angemessen fanden die geselligen Begegnungen ausschließlich im Freien statt. Der Besuch stand unter dem Motto ‚In und um Kleinwallstadt‘. Sowohl die Gäste als auch die Kleinwallstädter Teilnehmer konnten hierbei neue Entdeckungen machen.
Beim Empfang am Donnerstag konnte man sich einen ersten Eindruck von den Wallstädter Höfen und der neugestalteten Alten Marktschule machen. Die Aufenthalte am Grillplatz und in der Festhalle an der Sportanlage des FC Kleinwallstadt dienten neben den gemeinschaftlichen Essen als Treffpunkte für die Erkundung nahegelegener Wanderziele. So konnte sich die Gruppe z.B. auf eine Schatzsuche am ‚Alten Schloss‘ begeben und sich dort über die Rekonstruktion der mittelalterlichen Anlage informieren.
Eine Art Premiere war die Nachtwächter-Runde am Freitag. Unter der Regie von Bürgermeister Thomas Köhler und dem dritten Bürgermeister Jürgen Jung wanderten zwei Gruppen durch den Ort. Unterstützt wurden sie von Dolmetscher Joachim Klein. Die Teilnehmer konnten sowohl markante Punkte wie den Wehrturm am Mainufer und die Rundtürme am Mittleren bzw. Oberen Tor näher kennenlernen als auch einige weniger bekannte Wege wie z.B. die Haags im Ortskern erkunden.
Höhepunkt des Aufenthalts war die Regenbogen-Party am St.Pierre-Platz. Dort befindet sich dem vergangenen Jahr das Ende einer Regenbogen-Skulptur. Es weist in Richtung Westen in die Normandie, wo sich das andere Ende des virtuellen Regenbogens befindet. Das länderübergreifende Denkmal wurde anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft errichtet. Es steht u.a. für die Verbundenheit zwischen Kleinwallstadt und Saint-Pierre-en-Auge. Im Rahmen einer kleinen emotionalen Feier bekräftigten die Redner die innige Freundschaft und den Wunsch, diese auch weiterhin aktiv gestalten zu wollen. Sie betonten auch die Bedeutung von städtepartnerschaftlichen Begegnungen gerade vor dem Hintergrund des schrecklichen Krieges in der Ukraine. Das erste Treffen von Bürgern aus den beiden Partnergemeinden an einem Regenbogenende wurde abgerundet durch gesellige Spiele wie Boule und Wikinger-Schach.
Die Begegnung, an der sich ca. 80 Personen beteiligt haben, diente als Anknüpfung an die Zeit vor der Corona-Pandemie. Fröhlichkeit und heitere Stimmung konnten sich gut entfalten. Es gab viel Raum für die individuelle Gestaltung und persönliche Gespräche, was von den Teilnehmern sehr begrüßt wurde.
Bei der Begegnung in Kleinwallstadt wurde die Einladung zu einem Gegenbesuch im kommenden Jahr ausgesprochen. Die Reise nach Saint-Pierre-en-Auge findet vom 1. bis zum 5. Juni 2023 statt.
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