Donnerstag, 15.11.2018

Perfekte Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg

Einsatztaktische Besprechung der Führungskräfte der beiden Patenwehren.
Sebastian Adam
Sonntag, 08. 07. 2018 - 22:15 Uhr

Am Samstag, den 23.06.2018, war soweit: Die Gemeinschaftsübung der beiden Patenwehren aus Weibersbrunn und Gronau (Bad Vilbel/Hessen) stand an. Diese findet abwechselnd in beiden Orten statt. In diesem Jahr war Weibersbrunn wieder an der Reihe und das Vorbereitungsteam um den ehemaligen Kommandanten...

Am Samstag, den 23.06.2018, war es soweit: Die Gemeinschaftsübung der beiden Patenwehren aus Weibersbrunn und Gronau (Bad Vilbel/Hessen) stand an. Diese findet abwechselnd in beiden Orten statt. In diesem Jahr war Weibersbrunn wieder an der Reihe und das Vorbereitungsteam um den ehemaligen Kommandanten Lothar Trunk hatte sich ein Übungsszenario für den Themenbereich „Technische Hilfeleistung“ ausgedacht.

Die Feuerwehr aus Gronau war mit 12 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden mit den beiden Fahrzeugen VRW, sowie dem LF 16 an der Übung beteiligt.

Nach dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall mit LKW, Person eingeklemmt“ machten sich die Gronauer auf den Weg an die Einsatzstelle. Dort angekommen zeigte sich folgende Lage: Ein LKW war auf einen Holztransporter aufgefahren und der Fahrer im Führerhaus eingeklemmt. Sofort kümmerten sich die Kräfte aus Gronau mit einem inneren Retter um die verletzte Person und sicherte die Kabine gegen ein mögliches weiteres Abrutschen ab. Im Anschluss daran wurde die Rettung der eingeklemmten Person über eine Rettungsplattform und einen hydraulischen Rettungszylinder durchgeführt.

Gleichzeitig befragte Zugführer Markus Lorenz den Fahrer des Holztransporters, um eventuell weitere beteiligte Fahrzeuge ausfindig machen zu können. Tatsächlich schilderte der Fahrer, dass ein weiterer PKW beteiligt gewesen sein könne. Genauer könne er sich aber nicht mehr erinnern, es habe aber zweimal laut geknallt.

Mit dieser Information wurde die nähere Umgebung nach weiteren möglichen Unfallfahrzeugen abgesucht und ein auf dem Dach im Graben liegender PKW mit zwei eingeklemmten Insassen entdeckt. Dieser war ca. 5-10m von dem LKW entfernt in einen Graben gerutscht und mit Geäst bedeckt, sodass dieser von der Straße nur schwer erkennbar war.

Die mittlerweile nachalarmierten Kräfte aus Weibersbrunn trafen unmittelbar danach an der Einsatzstelle ein. Nachdem die Lage vom Gronauer Zugführer an den Kommandanten Fred Gellner übermittelt wurde, wurden sofort Sicherungsmaßnahmen für den im Graben liegenden PKW durchgeführt. Dieser wurde gegen weiteres Abrutschen gesichert, sodass die Rettung der beiden eingeklemmten Personen eingeleitet werden konnte.

Nachdem alle drei Personen aus den verunfallten Fahrzeugen gerettet werden konnten, war die Übung beendet.

Das Organisationsteam zeigte sich sehr zufrieden ob der geleisteten Arbeit und es zeigte sich einmal mehr, dass die Zusammenarbeit der Patenwehren auch über Landesgrenzen hinweg perfekt funktioniert.

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