Freitag, 21.06.2019

Gelebte Solidarität - Seelsorge ist Menschensorge

Bruder Paulus sprach im Ivo-Zeiger-Haus
Irmtraud Schanz
Montag, 18. 03. 2019 - 15:57 Uhr

Mömbris. Bruder Paulus Terwitte, Leiter des Kapuzinerklosters Liebfrauen in der Frankfurter Innenstadt sprach jüngst vor 75 Frauen im Saal des Ivo-Zeiger-Hauses zum Thema: „Seelsorge ist Menschensorge“...

Mömbris. Bruder Paulus Terwitte, Leiter des Kapuzinerklosters Liebfrauen in der Frankfurter Innenstadt sprach jüngst vor 75 Frauen im Saal des Ivo-Zeiger-Hauses zum Thema: „Seelsorge ist Menschensorge“. Zu der Veranstaltung hatte der Frauenkreis St. Cyriakus eingeladen. Beim Franziskustreff „Liebfrauen“ wird soziales Engagement groß geschrieben. So gibt es beispielsweise auch ein Frühstück für „Bedürftige“. Bruder Paulus: „Lebenswege sind manchmal Umwege. Widrige Umstände, oder auch Selbstverschulden führen manchmal zu sogenannten Lebensbrüchen. Wir geben diesen obdachlosen und armen Menchen ein Stück normales Leben zurück. Schritt für Schritt. Diese Menschen gehören zu uns." Der Franziskustreff bewirtee täglich 140 bis 160 Gäste zum Frühstück, so Bruder Paulus. Die meisten der Gäste seien Männer und alle hätten die gleichen Rechte, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Bruder Paulus weiter: " Täglich bereiten ehrenamtliche Helfer aus allen Schichten das Frühstück für die Bedürftigen vor. Jeden Tag geht es um Menschenwürde. Die geöffnete Tür im Franziskustreff weckt Hoffnung. Niemand, der zu uns kommt, muss begründen warum er kommt. Niemand wird nach seinem Namen gefragt. Wir versuchen diesen Menschen, wenn auch nur für kurze Zeit, einen Ort des sich Wohlfühlens zu vermitteln. Außerdem besteht die Möglichkeit einer offenen Sprechstunde im sogenannten „Turmzimmer“ des Klosters um zum Beispiel Lebensfragen beziehungsweise Lebenssituationen zu klären,“
Die Frauen des Frauenkreises waren sehr beeindruckt von der Arbeit des Franziskustreffs und vor allem über den einfühlsamen Umgang, mit dem die Helfer um Bruder Paulus, mit obdachlosen Menschen zu Werke gehen. Langanhaltender Applaus brachte zum Ausdruck, dass Bruder Paulus den Anwesenden dieses Thema sehr anschaulich verdeutlicht hat. Zum Abschluss des gelungenen Abends bedankte sich Irmtraud Schanz mit herzlichen Worten bei Bruder Paulus und überreichte ihm eine Spende für seine über konfessionelle Grenzen hinausgehende Mitmenschlichkeit, Wertorientierung und soziale Verantwortung. Bruder Paulus und sein Team verkörperten die urchristliche Tradition der Nächstenliebe, lauteten viele Stimmen im Frauenkreis.

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