Sonntag, 22.09.2019

Jahresausflug des Frauenbundes Bürgstadtadt

Frauenbund Juliane Reichert
Sonntag, 21. 07. 2019 - 22:50 Uhr

Das Ziel des diesjährigen Jahresausflug des Frauenbunds war Frankfurt mit einer Führung durch die "neue Altstadt", dem Herzen Frankfurts - zwischen Rathaus und Dom - einem geschichtsträchtigen Terrain, das im Bombenhagel 1943/44 untergegangen war...


Das Ziel des diesjährigen Jahresausflug des Frauenbunds war Frankfurt mit einer Führung durch die "neue Altstadt", dem Herzen Frankfurts - zwischen Rathaus und Dom - einem geschichtsträchtigen Terrain, das im Bombenhagel 1943/44 untergegangen war. 15 der zerstörten Häuser wurden möglichst originalgetreu wieder aufgebaut. Jetzt ist das Werk
vollbracht und auf einem der Häuser steht das Wort von Friedrich Schiller: "Das Neue stürzt und altes Leben
blüht aus den Ruinen" (aus Wilhelm Tell).
Und es blüht wirklich!! Das Ergebnis ist ein sehr gelungenes, mitunter auch originelles Ensemble von dicht aneinander und zueinander stehenden Häusern und Gebäuden, als Wohnhäuser, Geschäftshäuser, Museumsgebäude genutzt, das viel Zustimmung, Anerkennung und Bewunderung findet und den "Römerberg" wieder zu dem Mittelpunkt der Stadt Frankfurt macht, der er seit den Ursprüngen als Krönungsort der Kaiser war und sich bis heute durch originale Mauerreste aus jener Zeit bezeugt.

Der Rundgang durch die "neue alte Stadt" wurde begonnen mit der Besichtigung der Paulskirche und der Vorstellung ihrer Geschichte in ihrer ursprünglichen Verwendung als evangelische Kirche und in ihrer Bedeutung für die deutsche Demokratie, denn dort tagte 1948/49 monatelang das erste gesamtdeutsche Parlament mit 809 Abgeordneten. Heute findet in ihr jeden Oktober regelmäßig die Verleihung des renommierten Friedenspreises des deutschen Buchhandels statt. Der Stadtrundgang endete mit der Besichtigung des Kaiserdoms St. Bartholomäus, der Krönungskirche der deutschen Kaiser.
Nach einer 2stündigen freien Verfügung trafen sich alle an der Paulskiche zur Weiterfahrt ein.

Leider mußte der 2. Proprammpunkt, die Fahrt über Alzenau mit einer kurzen Besichtigung der dortigen Pfarrkirche, gestrichen werden, da die Verkehrsverhältnisse am Freitagnachmittag auf der Autobahn die Fahrzeit verlängerte und wir deshalb direkt nach Schmerlenbach fahren mußten, um noch rechtzeitig zum vereinbarten Führungstermin da zu sein. An Ort und Stelle erfuhren wir von den Höhen und Tiefen des 1219 vom Mainzer Bischof Siegfried II gegründeten Benediktinerinnen Kloster, das nach dem naheliegenden "Schmerlenbach" benannt wurde und in diesem Jahr 800jähriges Gründungsjubiläum feiert. Bekannt,aus dem 14.Jahrhundert, ist besonders "die Pieta" das Gnadenbild der schmerzhaften Madonna.
Nach einer kurzen Andacht in der Klosterkirche freuten wir uns auf das gemeinsame Abendessen in der Klosterschänke und somit auch gemütlicher Ausklang.

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