Dienstag, 26.10.2021

Franziskanergymnasium Kreuzburg auf dem Weg zur Schule der Zukunft

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Franziskanergymnasium Kreuzburg

Großkrotzenburg
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Vertreter verschiedener Gremien der Schule stellen zusammen mit dem Kooperationspartner "Mobiles Lernen" den Weg zum "Lernen der Zukunft" vor.
Foto: Birgit Floeth
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Pressekonferenz in der Bibliothek des Franziskanergymnasiums Kreuzburg.
Foto: Birgit Floeth
Was benötigen unsere Schülerinnen und Schüler, um an der digitalisierten Welt erfolgreich teilhaben zu können? Mit der Frage nach den notwendigen Kompetenzen begibt sich das Franziskanergymnasium Kreuzburg auf den Weg zu einem digital gestützten Lehren und Lernen...
Was benötigen unsere Schülerinnen und Schüler, um an der digitalisierten Welt erfolgreich teilhaben zu können? Mit der Frage nach den notwendigen Kompetenzen begibt sich das Franziskanergymnasium Kreuzburg auf den Weg zu einem digital gestützten Lehren und Lernen. Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Lehrerschaft, der Schüler und der Eltern stellt der Schulleiter der katholischen Privatschule, Thomas Wolf, auf einer Pressekonferenz die Eckpfeiler des Konzepts „Lernen der Zukunft“ vor.
„Begonnen hat der Prozess bereits mit der Einführung des digitalen Klassenbuches im Schuljahr 2019/20, gefolgt von einem großen Lehrerseminar im September 2019 mit Workshops und verschiedenen Vorträgen“, berichtet Thomas Wolf. Konkret spürbar wird die Veränderung im nächsten Schuljahr mit der Ausstattung der gesamten Schülerschaft mit convertible Notebooks. Diese wird finanziert durch die Eltern über ein Mietmodell des IT-Anbieters „Mobiles Lernen“.
„Es ist uns gelungen, einen Kooperationspartner zu finden, der aufgrund seines sozialen Engagements durch die Beschäftigung von Behinderten und eines nachhaltigen Konzepts gut zu dem franziskanischen Profil unserer Schule passt“, ergänzt der Geschäftsführer der Kreuzburg Bernward Bickmann.
Viele kleine Schritte auf dem Weg zur Digitalisierung haben an der Kreuzburg bereits stattgefunden. Ausgestattet sind alle Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler mit eigenen Schul-E-Mail-Adressen und dem Office-365-Paket. Zudem gibt es flächendeckend WLan an der ganzen Schule, und die Klassenräume verfügen über kabellose Beamer sowie Dokumenten-Kameras.
Lobende Worte findet die Schulsprecherin Chiara Batt für das Homeschooling in der Lockdown-Phase im Frühjahr: „Durch die Nutzung des Microsoft Office-Paketes hat die Kommunikation relativ reibungslos funktioniert. Sowohl Schülerschaft als auch das Kollegium konnten in dieser Zeit ihre digitalen Kompetenzen enorm erweitern.“
Auch die Schulelternbeiratsvorsitzende Anja Sattler bestätigt von Seiten der Elternschaft die Unterstützung der Schule auf ihrem Weg zu veränderten Lernformen: „Wir haben eine Vision der Elternschaft erarbeitet, denn wir glauben, dass unserer Kinder für die Zeit nach der Schule gut vorbereitet sein müssen.“ Die Elternvertreter schätzen in diesem für ihre Kinder bedeutenden Prozess das hohe Maß an Mitbestimmung und den offenen und transparenten Austausch mit der Schulleitung und Geschäftsführung.
Gabriele Tomerius, Fachbereichsleiterin, und Philipp Bauer, Medienbeauftragter der Schule, heben hervor, dass die Digitalisierung nur ein Baustein im Rahmen der Entwicklung eines pädagogischen Konzepts ist, das auf den Grundlagen der Leitsätze der Schule basiert.
„Es wird voraussichtlich fünf Jahre dauern, bis sich digital gestütztes Lehren und Lernen mit einer veränderten Lehrerrolle und dem anspruchsvollen Ziel, Lernprozesse selbst zu steuern, als Selbstverständlichkeit etabliert haben“, schließt der Schulleiter die Pressenkonfernz.
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