Freitag, 28.01.2022

Buntes Leben – Projekt Wildblumenwiese „Kreuzburg blüht“

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Franziskanergymnasium Kreuzburg

Großkrotzenburg
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Die Schülerinnen und Schüler der Schul-Arbeitsgemeinschaft Umweltsekretariat auf dem Feld der noch leeren Wildblütenwiese.
Foto: Birgit Floeth
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1.500 Blumenzwiebeln wurden von den Schülerinnen und Schülern der Schul-Arbeitsgemeinschaft Umweltsekretariat gesetzt.
Foto: Birgit Floeth
Ein Versprechen auf bunte Frühlingsblüten in ungeordneter Wildheit – wer bräuchte das nicht in besonders dunklen und viel Disziplin abverlangenden Pandemiezeiten: Im Eingangsbereich des Franziskanergymnasiums Kreuzburg legten Schülerinnen und Schüler eine Wildblumenwiese an...
Ein Versprechen auf bunte Frühlingsblüten in ungeordneter Wildheit – wer bräuchte das nicht in besonders dunklen und viel Disziplin abverlangenden Pandemiezeiten: Im Eingangsbereich des Franziskanergymnasiums Kreuzburg legten Schülerinnen und Schüler eine Wildblumenwiese an. Das von mehreren Förderern (Main.Kinzig.Blüht.Netz, Verbundprojekt des Landschaftspflegeverbandes (LPV MKK e.V.) und der Main-Kinzig-Kreis) unterstützte Projekt „Kreuzburg blüht“ dient primär als Förderung der Insektenvielfalt im Kreisgebiet, kann aber sicher auch als ein stimmungsaufhellendes Zeichen der Zuversicht in die Zukunft betrachtet werden.
Nachdem die Schülerinnen und Schüler des Freien Lernbereichs „Klimabotschafter“ bereits im Frühjahr eigenständig beim Hessischen Umweltministerium einen Förderzuschuss für die Bodenvorbereitungen und das Saatgut beantragt hatten, wurde nach der Bewilligung zunächst in schweißtreibender Arbeit die Grasnarbe des artenarmen Rasens abgetragen und ein mageres Substrat aufgeschüttet. Der örtliche Förster steuerte dicke Baumstämme bei, die als Einfassung der Wiesenfläche dienen. In einem nächsten Schritt erledigte die Schul-Arbeitsgemeinschaft „Umweltsekretariat“ die Abschlussarbeiten: 1.500 Blumenzwiebeln kamen in die Erde – gesponsort von der Unteren Naturschutzbehörde MKK – und schließlich wurde das Saatgut für die heimische Wildblumenwiese ausgesät. Ab nächstem Frühjahr soll es auf der ehemaligen Rasenfläche dann bunt blühen: Im Frühjahr geht es los mit Krokussen, Traubenhyazinthen, Narzissen und Wildtulpen, die Wildbienen und anderen Insekten ein erstes Nahrungsangebot bieten. Wiesen-Salbei, Malven, Margeriten und Co. werden noch ein Jahr brauchen bis zur Blüte; dafür werden aber einjährige Schnellblüher wie Klatschmohn und Kornblume Nektar und Pollen für Bestäuberinsekten bereithalten. Schöne bunte Perspektiven für Umwelt und gute Laune – gesät von den Klimabotschaftern und -botschafterinnen der Kreuzburg!
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