Samstag, 22.09.2018

Forstbetrieb mit viel Engagement beim Dorffest

Die Kinder haben Spaß beim Bemalen von Baumscheiben
staatsforsten
Dienstag, 31. 07. 2018 - 10:48 Uhr

Rothenbuch – Anlässlich der 700-Jahrfeier von Rothenbuch öffnete der staatliche Forstbetrieb Rothenbuch seine Türen, um die Arbeit im Spessartwald zu präsentieren. Die Mitarbeiter des Forstbetriebes Rothenbuch erklärten den Besuchern die vielgestaltige Arbeit im und für den Wald...

Rothenbuch – Anlässlich der 700-Jahrfeier von Rothenbuch öffnete der staatliche Forstbetrieb Rothenbuch seine Türen, um die Arbeit im Spessartwald zu präsentieren.

Die Mitarbeiter des Forstbetriebes Rothenbuch erklärten den Besuchern die vielgestaltige Arbeit im und für den Wald. Beim Baumartenquiz mussten die im Spessart vorkommenden Baumarten anhand des Rindenbildes erkannt werden. Für viele Besucher war das keine leichte Aufgabe. Kleine Trostpreise entschädigten aber für den einen oder anderen Fehler.
Neben dem Stand zur Holzverwendung, wo mit Exponaten die diversen Einsatzmöglichkeiten von Eichenholz erklärt wurden, bot das Büro-Team des Forstbetriebes eine Kinderbetreuung an. Während die Kleinen Baumscheiben bemalten, konnten die Eltern im Innenhof des Forstbetriebes die BaySF-Ausstellung besichtigen und alles über die verschiedenen Waldthemen am FB Rothenbuch erfahren. Stellenweise war der Stand zur Kinderbetreuung so überlaufen, dass die Mitarbeiter unsicher waren, ob die 500 vorbereiteten Baumscheiben ausreichen würden.
Waldarbeiter schnitzten aus Eichenbohlen ein großes Gemeindewappen von Rothenbuch, das der Forstbetrieb der Gemeinde als Geschenk überreichen wird. Außerdem fertigten die Mitarbeiter aus Eichenbohlen „Waldmöbel“. Drei Sitzbänke konnten so unter den neugierigen Blicken der Besucher zusammengebaut werden. Die Bohlen wurden vor Ort aus Eichenstämmen mit einer historischen Bandsäge geschnitten.
Am Sonntag fand auf der Jägerwiese eine Vorführung von Jagdhunderassen statt. Nicht nur Gehorsam ist dabei wichtig, sondern auch eine gute Nase und Fährtenwille, damit krankes Wild sicher aufgefunden werden kann. Bei der Jagd auf wehrhaftes Schwarzwild, muss der Hund auch ein gesundes Maß an Mut und Schärfe mitbringen. Zusammen mit Mitgliedern des Bayerischen Jagdverbandes stellten Revierleiter und Hundeführer des Forstbetriebes die Notwendigkeit der Jagd heraus und erklärten dem interessierten Publikum die verschiedenen Jagdhunderassen.
Am Sonntag wurde eine Abordnung der im Festzug mitlaufenden Waldarbeiter von tausenden von Zuschauern begeistert empfangen. Betriebsleiter Florian Vogel zeigte sich vom Engagement seiner Mitarbeiter begeistert. „Die 700 Jahrfeier ist eine tolle Gelegenheit den größten Laubwaldbetrieb Bayerns mit seiner Vielfalt an Menschen und Natur einem großen Publikum zu präsentieren!“.

Florian Vogel

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