Montag, 19.11.2018

24 Stundenübung „ Im Einsatz gibt es kein Standart“

FW-Neunkirchen
Mittwoch, 04. 07. 2018 - 12:45 Uhr

Bei der diesjährigen 24 Stundenübung der Feuerwehr Neunkirchen wurde erneut das Thema „Technischehilfeleistung“ aufgegriffen. Am Samstag Nachmittag um vierzehn Uhr begann die Übung unter Leitung von Jakob Brunner, der für diesen Zweck ein eigenes Konzept erarbeitet hat und auf Anf...

Bei der diesjährigen 24 Stundenübung der Feuerwehr Neunkirchen
wurde erneut das Thema „Technischehilfeleistung“ aufgegriffen.

Am Samstag Nachmittag um vierzehn Uhr begann die Übung unter Leitung von Jakob Brunner, der für diesen Zweck ein eigenes Konzept erarbeitet hat und auf Anfrage bei örtlichen Feuerwehren vorstellt.

Vor Beginn der Übung wurden vier alte Fahrzeuge mit Hilfe eines Baggers der Firma BEMO verformt, das sie dem Zustand eines realen Unfallfahrzeugs möglichst ähnlich sind.
Dadurch ist das Arbeiten nach „Schema F“ wie in einer normalen Übung nicht mehr möglich.

Einleitend wurde im theoretischen Teil der Ablauf beim Eintreffen an der Einsatzstelle und die daraus folgenden Arbeitsschritte besprochen. Ebenso wurden neue Fahrzeug- und Antriebsstechnicken erklärt.

Beim praktischen Teil wurden zunächst die Schäden an den Fahrzeugen und das Umfeld beurteilt, anschliesend das gemeinsame Vorgehen geklärt.
Bei den stark verformten Fahrzeugen, war es eine neue Erfahrung für jüngere Kameraden
unter realen Bedinnungen zu arbeiten und neue Schnitttechnicken zu erlernen.
Auch „alte Hasen“ konnten alternativ das Arbeiten mit anderem Gerät zur Personenbefreiung üben.
Beispielsweise die Rettung einer Person mit dem Spineboard über die Heckklappe oder das Schaffen einer größeren Seitenöffnung mit der Säbelsäge bei einem Dreitürer.

Bei der anschließenden Nachbesprechung machte Brunner klar, das der geübte Umgang mit dem Rettungsgerät an einem etwas abgelegeneren Standort wie Neunkirchen äußerst wichtig sei und ergänzend mit der „Helfer vor Ort Gruppe“ im Ernstfall Leben rett.
„Unfälle passieren nicht bei 25 Grad, Sonnenschein und am späten Nachmittag. Deshalb muss jeder Handgriff sitzen.“

Wir möchten uns an dieser Stelle vielmals bei Jakob Brunner und seinen Kollegen von der
Feuerwehr Großheubach bedanken.

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