Mittwoch, 19.06.2019

Jahreshauptversammlung 2019 Viktoria Brücken

Montag, 25. 03. 2019 - 21:28 Uhr

Das Kardinalproblem des Fußballvereins Viktoria Brücken, der über 400 Mitglieder hat, zog sich durch fast alle Tagesordnungspunkte der Versammlung: Es gibt viel zu wenige Mitglieder, die breit sind bei der Verwaltung des Clubs mitzuarbeiten...

Das Kardinalproblem des Fußballvereins Viktoria Brücken, der über 400 Mitglieder hat, zog sich durch fast alle Tagesordnungspunkte der Versammlung: Es gibt viel zu wenige Mitglieder, die breit sind bei der Verwaltung des Clubs mitzuarbeiten. Das Motto „irgendeiner wird`s schon machen“ scheint fest in den Gedankengängen der Mitglieder verwurzelt zu sein. Kaum jemand scheint sich verantwortlich zu fühlen. Das Problem wird von Jahr zu Jahr dringlicher.

So sucht man schon ein Jahr einen Jugendleiter. Thomas Meinert übt das wichtige Amt nun schon ein Jahr lang kommissarisch aus. In den Altersklassen Bambini, F-Jugend und E-Jugend fehlen Betreuer. Hier hat der Verein zurzeit 16 Aktive. Frank Debes vertritt die Viktoria in der JFG. Er berichtete, dass die Viktoria in der JFG durchaus ein gutes Standing habe; allerdings fehlen auch hier die Brücker Betreuer. In den Mannschaften der Jugendfördergemeinschaft spielen gegenwärtig 16 Sportler der Viktoria. Der JFG Mittlerer Kahlgrund haben sich inzwischen auch der FC Oberafferbach und der FSV Glattbach angeschlossen. In der JFG läuft es sportlich gut.

Die beiden gleichberechtigten Vorsitzenden Steffen Heininger und Alexander Staab klagten unisono über eine Arbeitsüberlastung. So müssten gegenwärtig in der Vorstandschaft Aufgaben abgearbeitet werden, die bisher in anderen Händen lagen. Neue Mitarbeiter konnten leider nicht gefunden werden. Ganz dringend wird neben dem Jugendleiter eine Person gesucht, die den Dienstplan erstellt. Michael Geis führte hier an, dass gerade aus dem AH-Bereich, also aus der Gruppe der ehemaligen aktiven Spieler, sehr wenig Bereitschaft zur Mitarbeit komme.

Der Verein ist dabei einen Kooperationsvertrag mit dem Nachbarn Eintracht Mensengesäß abzuschließen. Dieser sieht vor, dass beide Vereine so lange wie möglich selbstständig am Spielbetrieb teilnehmen. Wenn sich einer der beiden Vereine dazu nicht mehr im Stande sieht, dann erfolgt die Bildung einer Spielgemeinschaft. Diesen Weg unterstütze die Versammlung einstimmig.

Ein Problemfall ist die zweite Mannschaft der Viktoria. Man verfügt zwar über einen Riesenkader; trotzdem kommt es immer wieder vor, dass Lücken in der Mannschaft durch AH-Spieler geschlossen werden müssen. Steffen Heininger, der für den Spielbetrieb verantwortlich ist, appellierte eindringlich an die Spieler, Verantwortung zu zeigen und den Verein zu unterstützen. Michael Geis schließlich konnte von einer geordneten Finanzlage berichten.


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