Freitag, 21.09.2018

Gerät kann bei Herzrhythmusstörung Leben retten - Raiffeisenbak übergibt Defibrillator

fcviktoria1922
Dienstag, 14. 08. 2018 - 11:24 Uhr

Gerät kann bei Herzrhythmusstörung Leben retten - Raiffeisenbak übergibt Defibrillator Einen Defibrillator im Wert von 1.850 Euro spendete die Raiffeisenbank vor Beginn der laufenden Runde an den FC Viktoria...

Gerät kann bei Herzrhythmusstörung Leben retten - Raiffeisenbak übergibt Defibrillator

Einen Defibrillator im Wert von 1.850 Euro spendete die Raiffeisenbank vor Beginn der laufenden Runde an den FC Viktoria. Das lebensrettende Gerät wurde von Geschäftsstellenleiter Dominik Egarter an Werner Bräutigam und Ewald Völker übergeben.
Werner Bräutigam bedankte sich im Namen des Vereins für die Hilfe durch die Raiba: „Wir haben dadurch ein wichtiges Instrument, um im Bedarfs- fall schnell Hilfe leisten und dann hoffentlich Leben retten zu können.“ Auch Geschäftsstellenleiter Egarter betonte die Wichtigkeit des Gerätes. Er habe sich bei seiner Bank deshalb
besonders gerne dafür stark gemacht, ein solch lebenserhaltendes Instrument an den FC Viktoria weitergeben zu können.
Der Defibrillator kann mittels gezielter Elektroschocks helfen, den nor- malen Herzrhythmus wieder herzustellen. Dies ist notwendig, wenn ein lebensbedrohendes Kammerflimmern am Herz auftritt. Ohne Eingriff könnte dies innerhalb weniger Minuten zum Tod führen. Ferner können bereits Hirnschädigungen entstehen, wenn die Sauerstoffzufuhr länger als drei Minuten unterbrochen wird.
Die Schocks, die durch das Gerät ausgelöst werden, sorgen im Herz für Ruhe, indem sie alle Erregungen un- terbrechen. Mit dem normalen Herz- schlag muss das Organ dann selbst wieder beginnen. Am plötzlichen Herztod, von dem hier die Rede ist, sterben in Deutschland jährlich über 100.000 Menschen. Voraussetzung ist, dass der Defibrillator sehr schnell nach Auftreten der Symptome eingesetzt wird. Es gilt: Je schneller, desto höher die Überle- benswahrscheinlichkeit.
Das Gerät selbst ist nach dem Einschalten selbsterklärend und gibt mit Hilfe eines Sprachmenüs auch Laien die notwendigen Anweisungen. Gleichwohl sollten mögliche Nutzer im Vorfeld ausführlich mit dem Gerät vertraut gemacht und geschult werden. Denn beim Einsatz zählt jede Sekunde und jeder Handgriff muss sitzen. Diese Schulungen sollen in der nächsten Zeit im Verein angeboten werden. Das Gerät selbst wird in Mömlingen in der Schiedsrichterkabine angebracht, wo es im Notfall schnell zugänglich sein soll.

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