Donnerstag, 17.10.2019

Neue Windanlage sorgt für harmonisches Klangerlebnis - Orgel in der St. Markuskirche renoviert

Kirchenvorsteher Otto Schrade und Orgelbaumeister Edgar Töpfer
Vera Dohle-Schäfer
Montag, 30. 09. 2019 - 17:15 Uhr

Nach knapp zwei Monaten Arbeit kann die 35 Jahre alte Orgel der Evangelischen Kirchengemeinde wieder in den Gottesdiensten erklingen. Bei einem offiziellen Abnahme-Termin Ende September stellten Orgelbaumeister Edgar Töpfer (Albertshofen)und Orgelsachverständiger Dieter Eppelein (Neustadt a...

Nach knapp zwei Monaten Arbeit kann die 35 Jahre alte Orgel der Evangelischen Kirchengemeinde wieder in den Gottesdiensten erklingen. Bei einem offiziellen Abnahme-Termin Ende September stellten Orgelbaumeister Edgar Töpfer (Albertshofen)und Orgelsachverständiger Dieter Eppelein (Neustadt a. d. Aisch)gemeinsam die Veränderungen an der "Königin der Instrumente" vor. Kirchenmusikdirektor Christoph Emanuel Seitz ließ dabei die jeweils genannten Register mit leichter Hand ganz wunderbar erklingen.

Gut anderthalb Stunden konnten die interessierten Gemeindeglieder (unter ihnen Kirchenvorsteher sowie Organisten der Gemeinde) Einzelheiten der Renovierungs- und Ergänzungsarbeiten erfahren. So waren alle Orgelpfeifen ausgebaut und gründlich gereinigt worden. Die gesamte Windanlage war überholt und eine neue Windmaschine eingebaut worden. Die Manual- und Pedalklaviaturen sind durchgesehen und neu justiert worden.
Bei den Registerreihen hat es entscheidende Verbesserungen gegeben. So wurden u.a. zwei neue Register (Praestant 8' und Violflöte 8') eingebracht. Der Orgelsachverständige Eppelein schreibt in seinem Gutachten, es sei "das Kunststück geglückt, die Orgel im Volumen zu verbreitern und sie dennoch als Zeitzeugen stehen zu lassen." Eppelein lobte den Orgelbaumeister Töpfer während seiner Moderation und sagte, "er habe mit Wissen und Geschick und viel Herzblut gearbeitet." Der Organist Ralf Schramm äußerte seine Freude darüber, "dass der Jahrzehnte bestehende Rohbau der Orgel nun vollendet sei."
Pfarrer Thomas Schäfer und die anwesenden Kirchenvorsteher dankten zum einen Dieter Eppelein für die gute Beratung und dem Orgelbauer Töpfer für die gewissenhafte Arbeit, zum anderen aber auch den Organisten der Gemeinde, die nicht locker gelassen hatten und immer wieder auf Missstände an der Orgel hingewiesen hatten. So waren sich die Anwesenden einig, dass sich die Investition von 26.000,- € für die Orgel-Renovierung gelohnt haben. Mit einem Glas Sekt in der Hand wurde gemeinsam auf das neue Klangerlebnis angestoßen. Text: Vera Dohle-Schäfer

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