Pilotprojekt „Judo im Ganztag“ ließ sich auch von Corona nicht bremsen

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Christian-Schad-Grundschule

Aschaffenburg
1 Min.

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

Christian-Schad-2021
Auf dem Bild sehen wir die Judoschüler/innen der 1a und 2a des Gebundenen Ganztages der Christian-Schad-Grundschule Nilkheim mit der Konrektorin Katja Kuhn (links), Rektorin Esther Erhard und Judolehrer Detlef Staffa (mitte) sowie Niklas Konrad (rechts), Praktikant der FakS.
Foto: Detlef Staffa
Vor drei Jahren startete das Pilotprojekt „Judo im Ganztag“ bei dem Judo als Pflichtunterricht im Klassenverband für den Gebundenen Ganztag der Christian-Schad-Grundschule Nilkheim für die Klassen 1 und 2 angeboten wurde...
Vor drei Jahren startete das Pilotprojekt „Judo im Ganztag“ bei dem Judo als Pflichtunterricht im Klassenverband für den Gebundenen Ganztag der Christian-Schad-Grundschule Nilkheim für die Klassen 1 und 2 angeboten wurde. Judo „der sanfte Weg“ mit den Judowerten: Höflichkeit, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit, Ernsthaftigkeit, Respekt, Bescheidenheit, Wertschätzung, Mut, Selbstbeherrschung und Freundschaft. „Das sind die richtigen Werte, um im neuen Schulleben zusammenzuwachsen“, stellte Schulleiterin Esther Erhard fest. Frau Erhard ging im ersten Jahr sogar selbst auf die Judomatte, um die Teamentwicklung in der Klasse zu beobachten. Mit dem Schuljahr 2019/2020 wurde das Projekt im zweiten Jahr fortgesetzt bis das Coronavirus den Schulsport ausbremste. Nach einer Schulsportpause bis zu den Sommerferien ging es erst im Schuljahr 2020/21 für die Zweitklässler mit Judo auf Distanz weiter. Die erste Klasse fing das Judo mit Koordination und Fallschulübungen an, bei dem jeder eine eigene Judomatte in der Halle verteilt zur Verfügung hatte. Spaß am Sport und Bewegungstherapie war alles was Judolehrer Detlef Staffa zu diesem Zeitpunkt an die Kinder vermitteln konnte. Im Frühjahr wurde dann im Schönbusch (die Turnhallen waren ja immer noch gesperrt) mit Judogürtel, Terrabändern und Luftballons weiter der Klassenverband sportlich gestärkt. Nach dem Öffnen der Turnhallen ab Pfingsten konnte dann endlich die Judomatte wieder aufgebaut werden. So konnte die erste Klasse mit Niklas Konrad (Praktikant der FakS Aschaffenburg) und die zweite Klasse mit Konrektorin Katja Kuhn ein gewagtes Ziel in Angriff nehmen: Bis zum Jahresende wollten alle noch den weiß-gelben Gürtel um den Bauch tragen. Was sonst ein Jahr Vorbereitung (in der Grundschule) benötigte, musste nun in zwei Monaten gelernt werden. Aber die Schülerinnen und Schüler waren so ehrgeizig ihr Jahresziel zu erreichen, dass sogar zu Hause Matratzen zum Üben ausgelegt wurden. Und die Anstrengungen der letzten Wochen haben sich mehr als gelohnt: Alle Schülerinnen und Schüler bestanden am letzten Mittwoch die Gürtelprüfung zum weiß-gelben Gürtel! Sie werden eine Urkunde vom Bayerischen Judoverband im Zeugnis liegen haben, der ihnen diesen Gürtel bestätigt.
Damit konnte das Pilotprojekt „Judo im Ganztag“ mit der Mammutaufgabe Gürtelprüfung doch noch erfolgreich abgeschlossen werden. „Ich gratuliere allen Schülerinnen und Schülern, die in diesem schweren Jahr die Gürtelprüfung bestanden haben“, sagte Judolehrer Detlef Staffa. „Ich freue mich auf die neuen Erstklässler und hoffe im nächsten Jahr mit der zweiten Klasse erstmalig die zweite Gürtelfarbe, den gelben Gürtel, anzustreben zu können.“
Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!