Mittwoch, 26.01.2022

Ein Licht der Erinnerung: Ambulante Hauskrankenpflege gedenkt gemeinsam mit Angehörigen der verstorbenen Patienten

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Caritas-Verband für den Main-Kinzig-Kreis e.V.

Gelnhausen
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Während des Gottesdienstes wurde für jeden der insgesamt 32 Verstorbenen ein Licht entzündet.
Foto: Ambulante Hauskrankenpflege St. Anna
Freigericht. Zusammenkommen, gemeinsam Innehalten und Abschied nehmen: In einem feierlichen Gottesdienst haben Angehörigen, Freunde und Mitarbeiter der ambulanten Hauskrankenpflege St. Anna gemeinsam der in diesem Jahr verstorbenen Patienten gedacht...
Freigericht. Zusammenkommen, gemeinsam Innehalten und Abschied nehmen: In einem feierlichen Gottesdienst haben Angehörigen, Freunde und Mitarbeiter der ambulanten Hauskrankenpflege St. Anna gemeinsam der in diesem Jahr verstorbenen Patienten gedacht. In einer stimmungsvollen Zeremonie wurde dabei für jeden der insgesamt 32 Verstorbenen ein Licht der Erinnerung entzündet.

Der jährliche Gedenkgottesdienst für die Verstorbenen hat für den 1974 von den ortsansässigen Vinzentinerinnen gegründeten Pflegedienst eine lange Tradition, die auch mit dem Wechsel der Trägerschaft 2019 auf den Caritas-Verband für den Main-Kinzig-Kreis fortgesetzt wird. Im vergangenen Jahr war es auf Grund der Corona-Pandemie nicht möglich, zu einem gemeinsamen Gedenkgottesdienst mit den Angehörigen zusammenzukommen, wie Pflegedienstleiterin Sabrina Robl zurückblickt. Als Alternative habe man deshalb 2020 in der Adventszeit symbolische Kerzen im Fenster des Pflegedienstes für die Verstorbenen aufgestellt. Der Pflegedienst sei aber froh und dankbar, in diesem Jahr wieder zu einem gemeinsamen Gottesdienst mit den Angehörigen zusammenkommen zu können. Viele der Patienten werden über viele Monate oder auch Jahre von den Mitarbeitern der ambulanten Hauskrankenpflege betreut. „Uns als Team ist es wichtig, uns in dieser Form noch einmal von unseren Verstorbenen Patienten verabschieden zu können“, betont Robl. „Das liegt uns einfach am Herzen.“
Dies merkte man auch während des von Pfarrer Christoph Rödig geleiteten Gottesdienstes, an dessen Gestaltung die Mitarbeiter*innen gerne mitgewirkt haben. In einer besinnlichen Zeremonie wurden die Namen der insgesamt 32 Verstorbenen aus Freigericht und Hasselroth verlesen und für jeden von ihnen ein Licht auf dem „Baum der Erinnerung“ entzündet. Musikalisch untermalt wurde der Gottesdienst vom Geschäftsführer des Caritas-Verbandes für den Main-Kinzig-Kreis, Robert Flörchinger, auf der Geige und Helmuth Smola an der Orgel.
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