Freitag, 04.12.2020
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Abcampen mit Bilderbibel und Hochprozentigem

aschaffenburgercampingclub
Sonntag, 15. 11. 2020 - 18:18 Uhr

In ihrem 40. Jubiläumsjahr blieben die Mitglieder des CampingFanClubs Untermain zu ihrem Abcampen vom 27. September bis zum 4. Oktober in der Nähe und beendeten auf dem Seecamping Freudenberg die Saison. Bei durch­wachsenem Wetter trafen im Lauf des Wochenendes 9 Wohnwagen und -mobile mit 17 Teilnehmern ein.
Nachdem sich am Freitag die ersten Ankömmlinge eingerichtet hatten, wurde am Samstagvormittag das blaue Zelt aufgebaut.
Sonntagsabends wurde das Abcampen bei Sekt und einem launigen Gedicht von Toni eingeläutet, gefolgt von einem Besuch der Gaststätte Badesee.
Am Montag setzte man sich zur Kaffeetafel zusammen, zu der Neumitglied Bri­gitte noch kurz zuvor einen Kuchen im Wohnwagen gebacken hatte. Es schloss sich ein Spaziergang nach Freudenberg an, wo man „Beim Schorsch“ im Biergarten am Main den Tag ausklingen ließ.
Dienstag nochmal eine Kaffeetafel, mit einem neuen Kuchen von Brigitte. Abends spendierten Altmitglied Brigitte und Peter eine opulente Vespertafel.
Der Mittwoch stand im Zeichen der Firma Rauch. Zunächst wurde dem Firmen­museum ein Besuch abgestattet, alte Möbel und und Werkzeuge sowie neue Möbelbauverfahren fachkundig erklärt von Herrn Sasse, dem Initator des Mu­seums. Dieser Besichtigung schloss sich eine weitere im Rauch-Zoo an. Eine Tierpfegerin führte über den sanften Hang oberhalb des Firmengeländes, wo Tiere wie Lamas, Trampeltiere, Alpa­kas, Pampashasen, Damhirsche, Strauße, Emus und eine Horde Berberaffen zu bestaunen sind.
Donnerstag-Nachmittag brachen dann einige Mitglieder per Fahrrad, die Mehr­zahl elektrisch unterstützt, zu einer Tour nach Dorfprozelten auf, wo man sich mit dem per Auto nachgekommenen Rest der Truppe im Biergarten vom „Gol­denen Stern“ traf, um anschließend im Gasthaus das Abendessen einzu­nehmen.
Der Freitagnachmittag führte die Teilnehmer nach Bürgstadt, zunächst zur Besichtigung der Martinskapelle unter Führung von Altbürger­meister Bernhard Stolz. Beim Eintreten in die Kapelle wird man vom ersten Eindruck erschlagen, der fast kompletten Ausmalung des Innenraums. Zu­nächst informierte Herr Stolz über die mehr als tausendjährige Geschichte der Kapelle, womit sie eine der ältesten Kirchen in Fran­ken ist. Dann erläuterte er die Ausgestaltung des Innenraums, die dominiert wird von der Darstellung der Bibel im Lauf des Kirchenjahres in einem Medaillenzyklus aus dem Ende des 16. Jahrhunderts. Der über einstün­dige informative Vortrag des Führers, ohne Skript und nur durch Fragen unterbrochen, war sehr beeindruckend.
Danach ging der Weg nicht weit zum Weingut Meisenzahl zu einem Besuch der Häckerwirtschaft und für Einige zu einer Brennereibesichtigung mit Schnaps­verkostung.
Somit war das Abcampen bei teilweise durchwachsenem Wetter beendet, dank des beheizten blauen Zeltes aber ganz angenehm verbracht, und die Teilnhmer traten im Lauf des Wochenendes den Heimweg an. Die nächste Veranstaltung wird das Ancampen 2021 über den 1. Mai sein, und auch da gilt wieder: Gäste sind herzlich willkommen.

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