Vorsicht Falle – Sicherheit für Senioren

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe CSU Stockstadt

Stockstadt am Main
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Vorsicht20Falle
Foto: CSUStockstadt
Senioren sind von bestimmten Straftaten wie Betrugsdelikten besonders betroffen. Die starke Präsenz des Themas in der Öffentlichkeit und das gesteigerte Bewusstsein für die eigene Gefährdung führen dazu, dass sich bei vielen Senioren Angst breit macht...
Senioren sind von bestimmten Straftaten wie Betrugsdelikten besonders betroffen. Die starke Präsenz des Themas in der Öffentlichkeit und das gesteigerte Bewusstsein für die eigene Gefährdung führen dazu, dass sich bei vielen Senioren Angst breit macht. Um einer solchen Entwicklungen entgegenzuwirken, hat der CSU Ortsverband die Senioren bei kostenlosem Kaffee und Kuchen zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.

Der Seniorenbeauftragte der CSU Stockstadt, Herr Wolfgang Schlett begrüßte die 65 Zuhörer. Anschließend zeigte Hauptkommissar Werner Stürmer von der Kriminalpolizei Aschaffenburg bei seinem informativen Vortrag im Pfarrzentrum Stockstadt die Tricks der Betrüger auf und wie man sich davor schützen kann.

Der sogenannte Enkeltrick ist eine besonders hinterhältige Form des Betrugs. Für die Rentner kann dieser Trick oft existenzielle Folgen haben, da hohe Geldbeträge verloren gehen. Mit den Worten „Rate mal, wer hier spricht“ oder ähnlichen Formulierungen rufen die Betrüger an, geben sich als Verwandte, Enkel oder auch gute Bekannte aus und bitten kurzfristig um Bargeld. Als Grund wird ein finanzieller Engpass oder eine Notlage vorgetäuscht. Oft werden die Rentner durch wiederholte Anrufe unter Druck gesetzt. Hauptkommissar Stürmer geht hier von ca. 100 - 200 Anrufen im Landkreis Aschaffenburg pro Tag aus.

Bei dem Anruf mit dem angeblichen Notruf 110 handelt es sich um eine neue Betrugsmasche. Die Betrüger rufen mögliche Opfer an und geben sich als Polizeibeamte aus, um Informationen zu möglichen Wertgegenständen im Haus oder Kontodaten herauszufinden. Im Display wird die Nummer des jeweiligen Polizeipräsidiums angezeigt. Die Täter nutzen zudem Namen von real existierenden Polizeibeamten. Er rät, keine derartigen Telefonate anzunehmen bzw. sofort wieder aufzulegen. Das Ziel dieser Täter sei es, in die Wohnung zu kommen. Hierzu gab er folgende Tipps: Lassen sie sich in ihre Haus- oder Wohnungstür einen Weitwinkel-Spion einbauen, damit sie sehen, wer zu Ihnen will. Lassen sie niemals Fremde in ihre Wohnung. Fordern sie von angeblichen Amtspersonen den Dienstausweis und prüfen sie ihn sorgfältig.

Zum Abschluss des Vortrages kamen auch Fragen aus dem Publikum. Zuletzt bedankte sich der CSU Ortsvorsitzende Elmar Fecher bei Herrn Stürmer und übergab ein Dankeschön. Ebenso sprach er den vielen fleißigen CSU Helferinnen und Helfern sowie den zahlreichen Senioren, die der Einladung gefolgt waren, den Dank des CSU Ortsverbandes aus.
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