Sonntag, 16.06.2019

Politischer Frühschoppen des CSU- Ortsverbands Dorfprozelten

Michaelottobirkholz
Montag, 14. 11. 2016 - 18:14 Uhr

Zum Politischen Frühschoppen des CSU- Ortsverbands Dorfprozelten am 13. November 2016 konnte der Vorsitzende Michael Birkholz im gut besuchten Gasthaus Stern den Bezirkstagspräsidenten Erwin Dotzel als Gastredner begrüßen...

Zum Politischen Frühschoppen des CSU- Ortsverbands Dorfprozelten am 13. November 2016 konnte der Vorsitzende Michael Birkholz im gut besuchten Gasthaus Stern den Bezirkstagspräsidenten Erwin Dotzel als Gastredner begrüßen.
In einem kurzen Streifzug ging Dotzel auf den CSU- Landesparteitag ein. Einige wichtige Ziele aus dem Grundsatzprogramm wurden diskutiert.Übereinstimmung bestand darin, dass die Flüchtlingsproblematik eine Mammutaufgabe ist und bleibt. Bei aller Hilfe für die von Kriegen bedrohten Menschen dürfen wir aber die bedürftigen Menschen in unserem Land nicht vernachlässigen.
Als Präsident ging Dotzel auf die neuen Herausforderungen für den Bezirk ein. Neben den vorhandenen großen, psychiatrischen Einrichtungen in Lohr und Werneck werden neue Häuser in Würzburg, Aschaffenburg, Schweinfurt und voraussichtlich Münnerstadt gebaut. Deutlich haben auch die forensischen Patienten zugenommen, weshalb in Werneck ein weiterer Neubau für die verurteilten Straftäter erforderlich wird.
Das Hauptthema des Bezirks ist derzeit die Umsetzung der Inklusion, d.h. die Teilnahme für alle Menschen in allen Lebensbereichen. Besonders erfolgreich wird derzeit die sozialraumorientierte Beschäftigung für Menschen mit Einschränkungen vorangebracht. Dadurch können viele Betroffene aus den Lebenshilfe- Werkstätten in Patenbetriebe umgegliedert werden. Deshalb gehört auch die volle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und an kulturellen Angeboten ebenso dazu, wie die Mitnahme und Einbindung in Vereine und Verbände.
Auch auf die haushaltssituation beim Bezirk ging Dotzel ein. Die für 2016 veranschlagten Finanzmittel werden voraussichtlich ausreichen. Für das kommende Jahr laufen derzeit die Planungen, die eine Erhöhung der Bezirksumlage um 0,5 Prozentpunkte vorsehen.
Anschließend wurde die Entwicklung im Landkreis besprochen. Wo umfassende Unterstützung, wie z.B. in der Frage einer weiteren Bereitschaftspraxis im Altlandkreis notwendig wäre, wird gezögert und erst nach intensivem Druck der CSU eine Mitwirkung zugesagt. Genauso verhielt es sich bei der Haushalzsabwicklung 2016 im Landkreis. Die CSU- Kreistagsfraktion hat die übermäßige finanzielle Ausgestaltung des Landkreises angeprangert und einen Nachtrag gefordert.
Einig waren sich die Teilnehmer, dass die CSU im Kreistag eine wichtige Kontrollfunktion ausübt.
Nach über zwei Stunden angeregter Diskussion zog der Ortsvorsitzende ein positives Resümee und bedankte sich bei allen Anwesenden

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