Mittwoch, 19.06.2019

MdB Hoffmann informierte beim politischen Frühschoppen in Dorfprozelten über den Stand der Sondierungsgespräche in Berlin

DavidSeubert
Montag, 20. 11. 2017 - 14:53 Uhr

Dorfprozelten: Da sich der Retzbacher Bundestagsabgeordnete Alexander Hoffmann auch nach der Wahl treu bleibt, pflegt er weiterhin den engen Austausch mit der Bevölkerung. Gelegenheit dazu hatte er am Sonntag, den 12...

Dorfprozelten: Da sich der Retzbacher Bundestagsabgeordnete Alexander Hoffmann auch nach der Wahl treu bleibt, pflegt er weiterhin den engen Austausch mit der Bevölkerung. Gelegenheit dazu hatte er am Sonntag, den 12.11.2017 bei einem politischen Frühschoppen im Gasthaus Stern in Dorfprozelten. Dort ist der politische Frühschoppen inzwischen zur Institution geworden. So konnte CSU-Ortsvorsitzender Michael Birkholz unter den 40 interessierten Zuhörern mit Artur Heuster ein Geburtstagskind begrüßen, der sogar die Feierlichkeiten zu seinem 81. Geburtstag kurzerhand zu Gunsten des Frühschoppens verschoben hatte. Von so viel Interesse für die aktuelle Tagespolitik tief beeindruckt informierte Alexander Hoffmann seine aufmerksame Zuhörerschaft über den Fortgang der Sondierungsgespräche zwischen CDU/CSU, FDP und Grünen.
Dass diese Verhandlungen für alle Seiten ebenso schwer wie langwierig werden würden, das sei keine große Überraschung. „Alle Seiten müssen über ihre parteipolitischen Schatten springen und eine tragfähige Koalition bilden“, betonte der CSU-Abgeordnete. Keine der Fraktionen werde ihr Wahlprogramm zu 100 Prozent durchsetzen können. „Auch wir als CSU werden in einem Jamaika-Bündnis einen echten Spagat hinlegen und uns auf wirklich harte Kompromisse einlassen müssen“, mahnte Hoffmann. „Vom ausgesetzten Familiennachzug abzurücken, davon rate ich uns aber ganz klar ab.“
Scharfe Kritik äußerte Alexander Hoffmann an der SPD. Man könne nicht zuerst während des Wahlkampfes monatelang durch das Land laufen und immer wieder anprangern, was angeblich alles sozial ungerecht sei, um dann vor Koalitionsverhandlungen einen Rückzieher zu machen. Dort hätten die Sozialdemokraten versuchen können, all das zu platzieren, was man in Deutschland noch verbessern wolle. „Diese parteipolitische Verweigerung der SPD wird der Verantwortung gegenüber unserem Land in herausfordernden Zeiten nicht gerecht“, so Hoffmann. Er sprach FDP und Grünen ausdrücklich Respekt dafür aus, dass sie sich mit der Bereitschaft zu komplizierten Verhandlungen ihrer demokratischen und parlamentarischen Verantwortung stellen.
Nachdem Alexander Hoffmann aus der CSU-Landesgruppe der Erste gewesen war, der personelle Konsequenzen an der Parteispitze gefordert hatte, unterstrich er, dass sich an seiner Meinung nichts geändert habe. Horst Seehofer habe es momentan noch selbst in der Hand, einen geordneten Übergang im Amt des Ministerpräsidenten sowie dem des Parteivorsitzenden einzuleiten. „Im Hinblick

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