Samstag, 08.05.2021

Nachhaltig wirtschaften: Endlich Schluss mit Ex und Hopp!

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Bündnis 90/Die Grünen Stadtverband Aschaffenburg

Aschaffenburg
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Dieter Janecek und Stefan Wagener
Foto: Niklas Wagener
Stefan Wagener trifft Dieter Janecek - Nachhaltig wirtschaften: Endlich Schluss mit Ex und Hopp! "Die Stereoanlage wäre normalerweise vermutlich auf dem Recyclinghof gelandet", so Niklas Wagener über das beim Repair-Café reparierte Gerät...
Stefan Wagener trifft Dieter Janecek - Nachhaltig wirtschaften: Endlich
Schluss mit Ex und Hopp!

"Die Stereoanlage wäre normalerweise vermutlich auf dem Recyclinghof gelandet", so Niklas
Wagener über das beim Repair-Café reparierte Gerät. Die Repair-Cafés setzen
sich dafür ein, dass Konsumgeräte die oft schon bei kleineren Defekten im Müll
landen, repariert und somit länger genutzt werden können. Die Reparaturen
scheitern hierbei nicht nur daran, dass sich diese finanziell oft nicht lohnen
und damit eine Neuanschaffenung oft billiger als eine Reparatur ist, sondern
auch daran, dass Reparaturen oft schlicht und ergreifend nicht mehr einfach
möglich sind.

Reicht es, alleine von den Konsumenten zu fordern sich für eine nachhaltige
Wirtschaft einzusetzen, oder benötigen wir eine stärkere politische
Regulierung? Um diese Frage drehte sich die anschließende Diskussion zwischen
dem Direktkandidaten zur Landtagswahl Stefan Wagener, Dieter Janecek, Mitglied
des Bundestags, und dem anwesenden Publikums.
Zwar gäbe es Beispiele wie das Ei, bei dem durch die Kennzeichnung der
Herkunft inzwischen der Anteil der nachhaltig produzierten Eiern deutlich
gestiegen ist. Allerdings hat diese Veränderung fast 30 Jahre gedauert.
Zeit, die man für einige Probleme, wie der Reduzierung des CO2 Ausstoß aus
der Fleischproduktion, oder der Verringerung des Plastikmülls (Deutschland ist
in der EU die Nummer 4 bei der Erzeugung von Plastikmüll pro Kopf) wohl nicht
hat.
Müssen deswegen Verbote ausgesprochen werden? "Alleine durch die Umschichtung
vorhandener teils klimaschädlicher Subventionen hin zu Subventionen, die
gezielt klimaschützendes Wirtschaften fördern, würde eine riesige Dynamik in
diesem Bereich entfesseln. Wir sprechen hier alleine bei den Subventionen für
die fossilen Brennstoffen von 40 Milliarden Euro", so Stefan Wagener.
Dieter Janecek kann sich zum Beispiel eine EU-weite Steuer auf Plastikprodukte
gut vorstellen.
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