Die Sehnsucht einer Umarmung nach Corona Zeiten lebt in der Rohe´schen Stiftung weiter

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Betreuung

Kleinwallstadt
1 Min.

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Foto: betreuung
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„Sie vermissen ihre lieben Verwandten und die Bewohner vermissen Sie…“ so beginnt der Brief an die Angehörigen der Rohe’schen Altenheim-Stiftung in Kleinwallstadt. Angehörige und Ehrenamtliche halten sich vorbildlich und mit viel Verständnis an das Besuchsverbot, welches bereits am 12...
„Sie vermissen ihre lieben Verwandten und die Bewohner vermissen Sie…“ so beginnt der Brief an die Angehörigen der Rohe’schen Altenheim-Stiftung in Kleinwallstadt. Angehörige und Ehrenamtliche halten sich vorbildlich und mit viel Verständnis an das Besuchsverbot, welches bereits am 12.März ausgesprochen wurde, um die Gesundheit der Bewohner und Mitarbeiter zu schützen.
Es ist nicht einfach, wenn die alltäglichen Dinge wie Friseurbesuch, Physiotherapie und Besuche der Familien und Ehramtlichen nicht mehr so stattfinden, wie gewohnt. Auch auf die schönen Feste, Konzerte und anderen jahreszeitliche Veranstaltungen muss zur Zeit verzichtet werden. Umso wichtiger ist, dass wir mit dem Wirken in einer Senioreneinrichtung den Menschen den Halt geben, den sie besonders in der Krisenzeit benötigen. Betreuungs- und Beschäftigungsangebote wie Veeh-Harfen spielen, Sitztanz, Singen oder Spiele finden weiterhin in kleinen Gruppen statt, natürlich immer unter den Aspekt die Hygienebestimmungen und den Mindestabstand einzuhalten. Jutta Seeger, Ergotherapeutin in der Einrichtung versucht wichtige weggefallene Therapien bei den Bewohnern zu kompensieren. Die Betreuungskräfte auf den Wohnbereichen führen wie immer individuelle Angebote für einzelne Bewohner durch. Alle Mitarbeiter haben auch in dieser Zeit ein offenes Ohr für die Anliegen und Wünsche der Menschen in der Roheschen Stiftung und leisten momentan Unvorstellbares, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Die Natur erwacht in ihrer Frühlingpracht und wir dürfen uns daran erfreuen. Der wunderschöne hauseigen Park und die sonnigen Tage, laden die Bewohner zum Spazieren gehen ein.
Der Corona-Virus begrenzt uns alle in unseren sozialen Kontakten, deshalb ist es wichtig weiterhin auf eine andere Art Kontakt miteinander zu halten. Die Bewohner haben Postkarten und Briefe geschrieben und auch wieder Post zurückbekommen. Es wird viel telefoniert und über weiter Medien kommuniziert.
Es ist sehr berührend zu sehen, in welch vielfältiger Weise das Gemeinwesen an die Rohe´sche Stiftung denkt. Die Pfarreien senden uns regelmäßig Grüße und Andachten , gerade als Halt in dieser schweren Zeit. Fleißige Ehrenamtliche und Angehörige, nähen uns den notwendigen Mund-Nasen Schutz , Grüße, selbstgebastelte Schutzengel mit „bleibt gesund“ und liebevolle Texte zur Aufmunterung und als Dank erreichen uns. Der Rotary Club Obernburg beschenkt alle Bewohner und Mitarbeiter mit Frühlingsblumen und unterstütz somit noch eine Gärtnerei. Diese Anerkennung und Wertschätzung tut Allen sehr gut.
Wir bedanken uns von Herzen für die herzliche Unterstützung von „Außen“ und die Sehnsucht uns bald wieder in die Arme nehmen zu dürfen lebt weiter.

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