VIELFALT AM WEGE: DIE WIESEN IM WURZGRUND IN KARLSTADT

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe BUND Naturschutz Main-Spessart

Marktheidenfeld
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Umweltbildung mit dem BUND Naturschutz
Die ersten Klassen der Grundschule Karlstadt erkunden mit Irmgard Hamann die Wiesen im Wurzgrund
Foto: Barbara Weißhaar
Umweltbildung Mit dem BUND Naturschutz
Irmgard Hamann zeigt den Kindern das essbare Zackenschötchen
Foto: Irmgard Hamann
Gemeinsam mit Gudrun Karle und Irmgard Hamann vom Bund Naturschutz Main-Spessart erkundeten die drei ersten Klassen der Grundschule Karlstadt im Rahmen des Umweltbildungsprojektes "Vielfalt der/am Wege" die Wiesen im Wurzgrund...
Gemeinsam mit Gudrun Karle und Irmgard Hamann vom Bund Naturschutz Main-Spessart erkundeten die drei ersten Klassen der Grundschule Karlstadt im Rahmen des Umweltbildungsprojektes "Vielfalt der/am Wege" die Wiesen im Wurzgrund. Zuerst wurden die Blumen und Gräser erforscht, manche Kinder trauten sich auch von den gesunden, essbaren Pflanzen wie Löwenzahn, Spitzwegerich, Gänseblümchen und Zackenschote zu essen. Besonders beliebt war die Brennessel: wenn man die Blätter zusammenrollt und drückt, kann man sie geniessen ohne sich den Mund zu stechen. Aber auch die gelben Zackenschotenblüten, mit ihrem leicht bitteren Geschmack, kamen bei einigen Kindern gut an. Danach ging es ans Erforschen der Tierwelt. Neben farbenprächtigen Wanzen wurden Käfer, Schnecken, Heuschrecken, Spinnen und Fliegen gefunden und die genaue Art mit Hilfe von Becherlupen und Büchern bestimmt und spannende Besonderheiten der Tiere besprochen. So wurde eine Wolfsspinne mit Eikokon gefunden und eine mit unzähligen kleinen Spinnen auf dem Rücken. Die Kinder erfahren, dass in einem Kokon Eier mit 30 bis 100 kleine Spinnen sind, die nach dem Schlüpfen eine Woche lang von der Mutter mitgetragen werden. Und der Name des auffälligen Bombardierkäfers erklärt sich dadurch, dass er Feinde mit einer heißen, ätzenden Gaswolke bomardieren kann. Bei dem Spiel "Fuchs und Hase" musste man gut aufpassen und vor dem Losrennen erst überlegen. Sagt der Spielleiter etwas Richtiges dürfen die "Füchse" die "Hasen" fangen. Bei einer falschen Aussage ist es umgekehrt.

Das Umweltbildungsprojekt wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz mit Mitteln zur Intensivierung der Umweltbildung. Weiter Informationen zum Projekt gibt es hier. https://main-spessart.bund-naturschutz.de/umweltbildung-erlebnisnatur/projekt-2022/23-vielfalt-der/am-wege
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