Unvergessliche Tage in Südtirol Selbsthilfe Körperbehinderte Aschaffenburg Stadt und Land e.V.

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe BSK Stadt und Land

Hösbach
2 Min.

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

Fahrt20Pflersch2022
Brunnen auf dem Domplatz in Brixen
Foto: Karin Kießlich
„Wohl ist die Welt so gross und weit und voller Sonnenschein“ mit diesem Bozner Bergsteigerlied, auch bekannt als Südtiroler Heimatlied, begann der achttägige Urlaub für 36 Teilnehmer*innen der Selbsthilfe Körperbehinderter Aschaffenburg Stadt und Land e...
„Wohl ist die Welt so gross und weit und voller Sonnenschein“ mit diesem Bozner Bergsteigerlied, auch bekannt als Südtiroler Heimatlied, begann der achttägige Urlaub für 36 Teilnehmer*innen der Selbsthilfe Körperbehinderter Aschaffenburg Stadt und Land e.V., in das wunderschöne Pflerschtal bei Sterzing in Südtirol.

Dank eines behindertengerechten Busses konnten 36 Personen, davon fünf Rollstuhlfahrer und deren Helfer, viele Gehbehinderte auch mit Rollatoren und einige Nichtbehinderte, die herrliche Bergwelt der Dolomiten genießen.
Eingebettet in bunte Blumenwiesen, umrahmt auf der Südseite von den Stubaier Alpen mit dem Tribulaun (3.025m hoch) liegt das behindertenfreundliche und sehr familiäre Hotel „Alpin“, in dem wir untergebracht waren.

Das Programm gestaltet von Rita Zecha, die auch die Fahrt leitete war sehr abwechslungsreich. Neben kleinen Wanderungen in Hotelnähe und Ausflügen in die nähere Umgebung wie Sterzing, gab es folgende weitere Höhepunkte in diesen acht Tagen: Trauttmansdorff, der schönste Garten Italiens in der Nähe von Meran, mit Ausblick auf die umliegenden Bergketten und das sonnenverwöhnte Meran mit anschließender Fahrt durch das langgezogene und abwechslungsreiche Ultental.

Die Fahrt nach Brixen der ältesten Stadt Südtirols, mit Führung im romanischen Dom und seinem weltberühmten Kreuzgang, ein großartiges Bauwerk mit Gewölben
und zahlreichen bekannten biblischen Bildern.

Der absolute Höhepunkt des Urlaubs war die erlebnisreiche Dolomitenfahrt mit unserer Fremdenführerin Frida. Nach der Fahrt durch das Grödnertal, St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein erreichte die Gruppe das Sellajoch, um danach über das Pordoijoch nach Arabba zu fahren. Der Blick auf die wunderbare und faszinierende Bergwelt, die immer wieder das Landschaftsbild aufs Neue prägte, war einfach gigantisch. Und das alles bei herrlichem Sonnenschein.

Die von Reinhard Fleckenstein angekündigte „Fahrt ins Blaue“ führte uns am letzten Urlaubstag nach Terenten im Pustertal. Dieser Ort liegt auf dem sonnenverwöhnten Mittelgebirgsplateu auf 1.210 m Höhe.

Dank der vielen Helfern und auch der medizinischen Fachkraft Ernst Huberth und der geistlichen Begleiterin Martina Fleckenstein konnte diese Reise wieder zu einem großartigen Erlebnis werden.
Die beispielhafte erlebte Gemeinschaft zwischen den Behinderten und Nichtbehinderten sowie die gegenseitige Unterstützung ließen die acht Tage wieder zu einem unvergessenen Erlebnis werden. War doch immer Frohsinn angesagt: Beim gemeinsamen Singen am Abend, bei den Ausflügen, im Bus, immer von Hildegard Roth auf ihrem Akkordeon begleitet und auch von Ernst Hubert mit seinem Blasinstrument.
Fazit dieser Reise: Dankbar sind alle Behinderte und Nichtbehinderte für diese großartige Gemeinschaft die wir in den acht Tagen erleben durften.
Ihr großer Wunsch zum Abschluss der Fahrt: Eine Urlaubsfahrt auch im Jahr 2023!
Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!