Montag, 17.05.2021

Paukenschlag gegen die Einsamkeit am 01. Mai

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe BRK Rothenburg o.d.T. Bürgerheim

Rothenbuch
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Am 1.Mai durften sich die Senioren des Bürgerheims über ein ganz besonderes Konzert freuen.
Foto: Jürgen Gachstetter
Konzertveranstaltung der Josef und Luise Kraft-Stiftung im Seniorenwohnen Bürgerheim Der „Paukenschlag gegen die Einsamkeit“ der Josef und Luise Kraft-Stiftung ist am 01. Mai 2021 um Punkt 11:00 Uhr quer durch Bayern zu hören – von Hof bis Oberammergau, von Goldbach bis Grafenau...
Konzertveranstaltung der Josef und Luise Kraft-Stiftung im Seniorenwohnen Bürgerheim

Der „Paukenschlag gegen die Einsamkeit“ der Josef und Luise Kraft-Stiftung ist am 01. Mai 2021 um Punkt 11:00 Uhr quer durch Bayern zu hören – von Hof bis Oberammergau, von Goldbach bis Grafenau. Über 100 Berufsmusiker*innen spielen an diesem Feiertag ein Potpourri von Blasmusik über Volkslieder und Jazz bis Oldies vor mindestens 55 Senioreneinrichtungen der Arbeiterwohlfahrt, dem SeniorenWohnen BRK und dem München Stift. So auch im Seniorenwohnen „Bürgerheim“ in Rothenburg o.d.T..

„Es ist uns eine Herzensangelegenheit, ältere Menschen aus ihrer coronabedingten Einsamkeit zu holen und ihnen zum Maifeiertag eine musikalische Freude zu bereiten. Dabei haben wir auch an die vielen freien Berufsmusiker*innen gedacht, die seit Monaten nicht mehr arbeiten können und ihr Publikum vermissen. Deshalb haben wir den Tag der Arbeit auch ganz bewusst dafür ausgewählt“, so Dr. Harald Mosler, Vorstand der Josef und Luise Kraft-Stiftung, der diese Aktion ins Leben gerufen hat.

Nach der unendlich langen Winter-Coronazeit erleben die Bewohner durch die musikalische Unterhaltung ein Stückchen Normalität. „Nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner, auch unsere Mitarbeitenden sind nach der langen Zeit der Entbehrungen ganz gespannt auf dieses Konzert gewesen. Eine wunderschöne Ablenkung für alle“, so Einrichtungsleiter Jürgen Gachstetter.

Schlag 11:00 Uhr ertönen die ersten Klänge der Musiker Martin Poth und Dirk Rumig auf der Flöte, der Klarinette und dem Saxophon. Die Musik bringt die Bewohner nicht nur zum Mitsummen, sie weckt auch Emotionen: „Die Lieder erinnern mich an die Maifeste in meinem Heimatdorf “, so ein Bewohner, der seit rund zwei Jahren im Seniorenwohnen im Spitalhof 4 wohnt. „Da könnte man doch glatt für einen Moment vergessen, dass wir mitten in einer Pandemie stecken.“
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