Erneut Einsatzkräfte der BRK-Bereitschaft Großostheim als Helfer im Ahrtal

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe BRK Bereitschaft Großostheim

Großostheim
< 1 Min.

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

temporäre Kläranlage Altenahr
Die Baustelle der dritten temporären Kläranlage in Altenahr
Foto: Kullmann Stefan
Helfer Team Großostheim
Das Helferteam der BRK-Bereitschaft Großostheim, Fachgruppe Technik u. Sicherheit - Stefan Kullmann und Steffen Strehl vor der Abfahrt ins Ahrtal
Foto: BRK-Großostheim
Großostheim- Wieder waren Helfer der Fachgruppe Technik und Sicherheit der BRK-Bereitschaft Großostheim im Ahrtal im Einsatz. Die Hochwasser-Katastrophe Mitte Juli 2021 hatte viele Klärwerke dort stark beschädigt oder vollständig zerstört und das DRK baute deshalb bereits zwei temporär...
Großostheim- Wieder waren Helfer der Fachgruppe Technik und Sicherheit der BRK-Bereitschaft Großostheim im Ahrtal im Einsatz.

Die Hochwasser-Katastrophe Mitte Juli 2021 hatte viele Klärwerke dort stark beschädigt oder vollständig zerstört und das DRK baute deshalb bereits zwei temporäre Anlagen auf. Auch dabei halfen schon Einsatzkräfte aus Großostheim mit.
Nun wurde eine dritte mobile Kläranlage in Altenahr gebaut, die ein Fassungsvermögen von rund 500.000 Litern hat. Parallel dazu wurde die zuerst gebaute Anlage in Mayschoß gereinigt und auf einen größeren Rohrdurchmesser umgebaut, um einen größeren Durchsatz sicherzustellen. Wiederum konnten dort die zwei Fachkräfte Stefan und Steffen der BRK- Bereitschaft Großostheim mit anpacken.

Neben der Rückkehr hin zu mehr Normalität verbindet ein weiteres gemeinsames Ziel die Akteure: „Der Umweltschutz ist bei Aufbau und Betrieb der Klärwerke einer der größten Erfolge: Ohne diese Anlagen würde weiterhin ungeklärtes Wasser in die Ahr fließen", so DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Nach derzeitigen Schätzungen werden biologische Schadstoffe zu 95 Prozent aus dem Wasser entfernt.

Der Einsatz ist für drei bis fünf Jahre vorgesehen, da der Bau einer klassischen Anlage sehr lange dauern kann. Die Kosten für Material und Betrieb belaufen sich auf rund 300.000 Euro pro Anlage. Die Klärwerke wurden ursprünglich in Koordination mit der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften für den Einsatz im Ausland konzipiert und weiterentwickelt und im Ahrtal nun erstmals in Deutschland eingesetzt. Das DRK ist die einzige Nationalgesellschaft der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung, die diese Technologie zur Verfügung hat.(TEXT: D. Nürnberger u. DRK.de)
Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!