Mittwoch, 23.06.2021

Was macht eigentlich die Leo-Spieler-Wiese?

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Arbeitskreis Natur e.V.

Heimbuchenthal
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Der Muterboden wurde verteilt und die Fläche eingesät!
Foto: ArbeitskreisNatur
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Baggerfahrer Günther Bachmann und Projektleiter Tadeusz Kostyszyn beim Anlegen der kleinen Tümpeln!
Foto: ArbeitskreisNatur
Im letzten Jahr hatte der Arbeitskreis Natur e.V. (AKN) zum ersten Mal in seinem Vereinsleben ein Grundstück erworben. Die Wiese in Heimbuchenthal am Höllhammer mit eigener Quelle, Teich und einer vielseitigen Pflanzenwelt wurde vom Ehepaar Leo und Elke Spieler aus Heimbuchenthal erstanden...
Im letzten Jahr hatte der Arbeitskreis Natur e.V. (AKN) zum ersten Mal in seinem Vereinsleben ein Grundstück erworben. Die Wiese in Heimbuchenthal am Höllhammer mit eigener Quelle, Teich und einer vielseitigen Pflanzenwelt wurde vom Ehepaar Leo und Elke Spieler aus Heimbuchenthal erstanden. Der Kauf war nur möglich durch die Mithilfe der Raiffeisen – Volksbank Aschaffenburg eG mit deren „Crowd- Funding“– Projekt. Vielen Dank nochmals an die Bank und die vielen Unterstützer und Spender.
Bereits bei der Übergabefeier der Wiese im vergangenen November meinte der 1. Vorsitzende des Vereines, Hubert Brand, dass es ein Glücksgriff sei, dieses wertvolle Feuchtbiotop zu besitzen. Zum einen wolle man die vorhandene Flora und Fauna erhalten, zum anderen durch das Anstauen des Quellablaufes, das Anlegen von Kleinsttümpeln und Pflanzen von heimischen Weiden neue Lebensräume und Nahrungsquellen für verschiedene Tiere schaffen.
Ende Februar wurden deshalb 5 kleine Teiche von unserem Baggerfahrer Günther Bachmann nach der Planung durch Tadeusz Kostyszyn angelegt. Der Aushub wurde längs der Böschung zum Wiesenweg verteilt. Anfang April wurden insgesamt 27 einheimische Weidensorten wie z.B. Reifweide, Küblerweide, Bruchweide, Purpurweide, Öhrchenweide, Salweide, Godesbergweide etc. entlang der Elsava und der Wiesenwegböschung gepflanzt. Hier soll später vielleicht einmal ein „Weidenlehrpfad“ angelegt werden. Zusätzlicher Mutterboden wurde angeliefert, bei einer Aktion Ende April eingeebnet und die Fläche eingesät. In diesem Zusammenhang wurde auch das Aushubmaterial – mit der Fräse durch Günther vorbereitet – ebenfalls mit geeignetem Blumen- und Pflanzensamen eingesät. Dabei wurde festgestellt, dass in den kleinen Tümpeln bereits Amphibien (laut Tadeusz keine Grasfrösche oder Erdkröten) abgelaicht haben.
Jetzt hoffen wir, dass unsere „Saat“ aufgeht und sich die Wiese so entwickelt, wie wir uns dies so vorgestellt haben.
Für den AKN: Hubert Brand
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