Sonntag, 15.12.2019

Kastanie an der Kapelle „Herrin der Berge“ jetzt Naturdenkmal

Norbert Kroth und Theo Spieler, die Besitzer der Kapelle "Herrin der Berge" vor dem neuen Naturdenkmal
ArbeitskreisNatur
Montag, 22. 10. 2018 - 19:16 Uhr

Die etwa 150 Jahre alte Kastanie an der Kapelle „Herrin der Berge“ in Heimbuchenthal bereitete den Kapellenbesitzern – den Familien Spieler und Kroth – etwas Kopfzerbrechen. Sie befürchteten, dass herabfallende dürre Äste des Baumriesen das Kapellendach beschädigen könnten.
Mitbesitzer Theo Spieler sprach daraufhin den 1. Vorsitzenden des Arbeitskreis Natur e.V. an, ob er einen geeigneten Baumpfleger wüsste, der die Kastanie überprüfen und morsche Äste herausschneiden könnte.
Dieser wandte sich an Herrn Klössner von der Unteren Naturschutzbehörde und bat um Hilfe. Nach einem Ortstermin u.a. mit Bürgermeister Rüdiger Stenger kam man zu dem Ergebnis, diesen tollen Baummethusalem als Naturdenkmal einzustufen. Bäume, die diesen Status haben, werden jährlich von einem Spezialisten überprüft und fachgerecht gepflegt. Die Kosten dafür übernimmt der Landkreis.
Nach Zustimmung durch den Umweltausschuss des Kreises und der Gemeinde Heimbuchenthal wurde die Kastanie dann als Naturdenkmal ausgezeichnet.
Wir hoffen alle, dass dieser alte und knorrige Baum, der Generationen von Heimbuchenthaler mit seinen Kastanien erfreut hat, uns noch lange erhalten bleibt!

Für den Arbeitskreis Natur
Hubert Brand

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