Sonntag, 16.05.2021

Zoom: Lebendige Gemeinde trotz(t) Corona. Alt-Katholiken treffen sich online – Offenes Angebot für alle

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Alt-katholische Gemeinde Aschaffenburg

Aschaffenburg
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Trotz Corona eine lebendige Gemeinschaft: Die alt-katholische Gemeinde am Untermain mit Gästen beim Onlinegottesdienst.
Foto: Screenshot: Klaus Scherer - Alt-katholische_Gemeinde_AB
Enger Kontakt zueinander ist in Zeiten von Corona eine Herausforderung – gerade auch für eine lebendige, christliche Gemeinde. Die Alt-Katholikinnen und Alt-Katholiken am bayerischen Untermain sind in der Pandemie in regem Kontakt und treffen sich regelmäßig online per Zoom zu Gottesdiensten und bei...
Enger Kontakt zueinander ist in Zeiten von Corona eine Herausforderung – gerade auch für eine lebendige, christliche Gemeinde. Die Alt-Katholikinnen und Alt-Katholiken am bayerischen Untermain sind in der Pandemie in regem Kontakt und treffen sich regelmäßig online per Zoom zu Gottesdiensten und beispielsweise zum Taizé-Gebet. Egal ob Pfarrer Lothar Haag oder die ehrenamtliche Priesterin Brigitte Glaab dazu einlädt: Die Gemeinde versteht es ausdrücklich immer als ein offenes Angebot für alle, nicht nur für ihre Mitglieder. Der nächste Gemeindegottesdienst per Zoom findet am kommenden Sonntag, 07.02.2021, um 15 Uhr statt. Link zu den Zoom-Meetings finden sich jeweils auf der Website der Gemeinde unter http://aschaffenburg.alt-katholisch.de auf der Unterseite "Termine".

Im Sommer kam die Gemeinde vierzehntägig im Garten der evangelischen Paul-Gerhardt-Kirche in Haibach zusammen. Doch schon im Herbst und mit Blick auf die Weihnachtsfeiertage war klar, dass auf längere Sicht keine direkten Begegnungen mehr möglich sein würden. Doch dank moderner Technik und der Software Zoom bietet sich in Coronazeiten eine Alternative: Egal ob am PC, Laptop oder Handy - wer möchte, nimmt von zu Hause aus an Gottesdienst oder Gebetsrunde teil, viele mit ihrer Webcam, andere mit Ton aber ohne Bild.

Der persönliche Kontakt sei zwar eingeschränkt, es gebe keine Umarmung, keinen Friedensgruß, keinen mehrstimmigen Gesang, so erklärt der Vorsitzende des Kirchenvorstands, Clemens Wombacher. Doch es sei ein Gefühl der Verbundenheit spürbar - auch über Entfernungen hinweg. Das zeige sich etwa, wenn die Möglichkeit besteht, freie Fürbitten zu formulieren.

Auch die Jugendlichen der Offenbacher und Aschaffenburger Gemeinde, die sich gemeinsam auf den Weg der Firmvorbereitung gemacht haben, sind per Zoom vernetzt. Pfarrer Lothar Haag trifft sich jeweils online mit ihnen. Und das sei überhaupt kein Problem, erklärt er. Schließlich seien die jungen Gemeindemitglieder meist versierter im Umgang mit der Kommunikationstechnik als die älteren.
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