Dienstag, 18.05.2021

Gottesdienst im Garten - Endlich: Alt-katholische Gemeinde Aschaffenburg feiert wieder

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Alt-katholische Gemeinde Aschaffenburg

Aschaffenburg
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Ungewohnt groß waren die Abstände zwischen Priesterin und Gemeindemitgliedern beim ersten alt-katholischen Gottesdienst nach dem Lockdown. Nur in der Spiegelung der Fensterscheiben sind einige Jugendliche zu erkennen.
Foto: Alt-katholische_Gemeinde_AB
Haibach/Aschaffenburg. Erstmals seit dem Corona-Lockdown kam die alt-katholische Gemeinde im Landkreis Aschaffenburg am Sonntag wieder zu einem Gottesdienst zusammen. Da mit gutem Wetter zu rechnen war, hatte der Kirchenvorstand zur Wort-Gottes-Feier in den Garten hinter der evangelischen Paul-Gerha...
Haibach/Aschaffenburg. Erstmals seit dem Corona-Lockdown kam die alt-katholische Gemeinde im Landkreis Aschaffenburg am Sonntag wieder zu einem Gottesdienst zusammen. Da mit gutem Wetter zu rechnen war, hatte der Kirchenvorstand zur Wort-Gottes-Feier in den Garten hinter der evangelischen Paul-Gerhardt-Kirche in Haibach eingeladen. „Heute ist alles anders“, begrüßte die ehrenamtliche Priesterin Brigitte Glaab gleich zu Beginn die zahlreichen Gemeindemitglieder und Gäste. Doch manches war an diesem Nachmittag auch wohltuend vertraut.

Ungewohnt war ohne Frage der große Abstand, den die Feiernden zueinander halten mussten. Keine Umarmung, nachdem man sich wochenlang nicht gesehen hatte. Lediglich offene Hände als Gebetshaltung beim „Vater Unser“, während sich normalerweise alle an den Händen gefasst und als Zeichen der Verbundenheit den Kreis geschlossen hätten. Corona-Schutzmaßnahmen wurden überall deutlich, zum Beispiel schon gleich an den vorab markierten Plätzen im Pfarrgarten. Und noch etwas war an dieser Gottesdienstfeier anders als sonst oft: Vogelgezwitscher, Blätterrauschen im Wind, warme Sonnenstrahlen und viele kleine Gänseblümchen auf der Wiese. Ganz schön anders.

Und im Gegensatz zur Feier in einem Kirchenraum bot der Pfarrgarten zwei große Vorteile: Die Mitfeiernden brauchten keine Mund-Nasen-Bedeckung und – mit dem entsprechenden Abstand – durften alle auch begeistert mitsingen. Und das war – bei allen pandemiebedingten Besonderheiten – doch wieder etwas sehr Vertrautes. Und es klang beinahe, als hätten viele das gemeinsame Singen ganz besonders vermisst. KS
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