Donnerstag, 15.04.2021
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Schutz vor Einbrechern - Fachmann der Polizei informierte im HoT

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Aktiv_im_Hochspessart

Heinrichsthal
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Der Einbruch dauert meist drei bis fünf Minuten. Danach sind die Wertsachen weg, zurück bleibt das ungute Gefühl, in den eigenen vier Wänden nicht mehr sicher zu sein. Wie man sich gegen diese ungebetenen Gäste wehren kann, erläuterte Polizeihauptkommissar Werner Stürmer bei der Informa...
Der Einbruch dauert meist drei bis fünf Minuten. Danach sind die Wertsachen weg, zurück bleibt das ungute Gefühl, in den eigenen vier Wänden nicht mehr sicher zu sein.

Wie man sich gegen diese ungebetenen Gäste wehren kann, erläuterte Polizeihauptkommissar Werner Stürmer bei der Informationsveranstaltung „Einbruch - es kann jeden treffen“ im Haus der offenen Tür (HoT) in Heinrichsthal.
Mehr als 30 Gäste sind der Einladung der Aktiv im Hochspessart gGmbH (AiH) gefolgt, um sich professionelle Ratschläge und Informationen zur Einbruchssicherung geben zu lassen.

Der Fachmann der Polizei sprach Fragen nach dem Täterkreis und nach besonders gefährdeten Zeiten an. Er räumte mit falschen Mythen um das Thema auf. Die Erfahrung der Polizei zeige, dass ein Einbruchsversuch maximal drei bis fünf Minuten dauert, meist die Fenster oder Fenstertüren als Eingang genutzt werden und die Einbrüche häufig in der Abenddämmerung stattfinden.

Doch wie sieht es mit dem Einbruchschutz aus? Eindrucksvoll stellte Stürmer die Schwachpunkte an vielen Häusern dar. Fenster könnten relativ leicht aufgehebelt werden und „gekippte Fenster sind offene Fenster“, so Stürmer. Die Erfahrung zeige der Polizei, dass die Betroffenen wenig Wert auf die Sicherung der Terrassen- und Kellertüren gelegt hätten, weshalb hier die Einbruchsgefahr besonders hoch sei.

Unter dem Stichwort „Technische Sicherheit“ zeigte Stürmer den Gästen im HoT zahlreiche Möglichkeiten, wie sie Türen, Fenstertüren und Fenster besser sichern können, um Einbrecher abzuschrecken und um Einbrüche zu vermeiden. Das einfachste Mittel allerdings sei laut Stürmer immer noch, das Haus oder die Wohnung zu beleuchten, auch wenn die Bewohner nicht zu Hause sind. Zeitschaltuhren regeln die Beleuchtung der Räume individuell. Ferner schilderte der Polizeibeamte das Prozedere, wenn doch mal eingebrochen wurde. Vom Anruf bei der Polizei bis zur Arbeit der Spurensicherung.

Nach der Veranstaltung sagten einige der Besucher, dass sie sich jetzt sicherer fühlen, da sie wissen, wie sie sich schützen können. Diese Resonanz freute vor allem die Sozialreferentin des Veranstalters, Stephanie Axhaj: „Aufgrund der momentan erfolgten Einbrüche in unserer Gegend hielten wir es für wichtig, die Bevölkerung mit wertvollen Tipps zu versorgen, die einem Einbrecher keine Chance bieten.“
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