Donnerstag, 15.04.2021
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Erlebnisreise zur Gründung der Spessartdörfer - Thomas Büdel wandelte im HoT auf den Spuren der Glasmacher

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Aktiv_im_Hochspessart

Heinrichsthal
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Repliken der typischen Spessartgläser
Foto: aktiv_im_hochspessart
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neugierige Zuschauer lauschen den Berichten von Thomas Büdel
Foto: aktiv_im_hochspessart
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Thomas Büdel mit einer Spessartglas-Scheibe
Foto: aktiv_im_hochspessart
Heinrichsthal. Mit dem Glas fing alles an. Da im Spessart ausreichend Rohstoffe vorhanden waren, bauten die Pioniere Glashütten, um das Glas vor Ort herzustellen. Es entstanden Siedlungen und schließlich die Spessartdörfer, wie wir sie heute kennen...

Heinrichsthal. Mit dem Glas fing alles an. Da im Spessart ausreichend Rohstoffe
vorhanden waren, bauten die Pioniere Glashütten, um das Glas vor Ort herzustellen.
Es entstanden Siedlungen und schließlich die Spessartdörfer, wie wir sie heute
kennen.
Wie diese Waldglashütten aussahen und wie daraus die Orte Habichsthal, Heinrichsthal, Jakobsthal, Wiesthal, Neuhütten und Heigenbrücken entstanden, schilderte Thomas Büdel beim Heimatabend der besonderen Art im Haus der offenen Tür (HoT) in Heinrichsthal.
Die gemeinnützige GmbH Aktiv im Hochspessart hatte zu dem geschichtsträchtigen
Abend geladen. Und das Haus war voll: Circa 40 Gäste kamen, um mit dem
„wandelnden Lexikon“, so Stephanie Axhaj, Sozialreferentin im HoT, in die
Geschichte ihrer Heimat einzutauchen.
Woher kamen die Glasmacher, wo gingen sie hin und was haben sie hergestellt?
Anhand von mitgebrachten Schätzen und Funden, ließ Büdel die Vergangenheit
aufleben und machte sie spürbar. Lebendig und mitreißend erzählte er von
Aufständen, Kriegen, Bittschreiben, Konkurrenzdruck und dem Einfluss der
bedeutenden Glasmacherfamile Fleckenstein, nach deren Mitgliedern
Heinrichsthal und Jakobsthal benannt wurden, und die noch nach dem Ende
der Waldglashüttenzeit eine führende Rolle in der Geschichte der Lohrer
Spiegelmanufaktur spielte.
„Klar weiß man, das hier Glas gemacht wurde, aber dass die Geschichte so
spannend ist und bis nach Europa reicht, ist sehr beeindrucken“, resümierte ein
Besucher nach der kurzweiligen Erlebnisreise zu den Wurzeln der Spessarter
Geschichte.
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